Es geschah am Abend, und das Opfer, ein Priester namens John Forde, hatte keine Chance. Am 4. Mai des Jahres 1337 spazierte der Mann in London auf der Straße Westcheap Richtung St Paul’s Cathedral, als ihn ein anderer Priester in ein Gespräch verwickelte, mutmaßlich um ihn abzulenken. Vielleicht nahm Forde gar nicht wahr, dass sich vier weitere Männer näherten. Einer von diesen schlitzte ihm mit einem 30 Zentimeter langen Dolch den Hals auf, die anderen stachen ihm mit Messern in den Unterleib. Das Opfer verblutete im Staub der Straße.
London: Warum eine Adlige ihren Geliebten, einen Priester, ermorden ließ
Ein Kriminologe meint, er habe einen 668 Jahre alten Mordfall gelöst. Bei Mord hatten die Briten einst erstaunliche Vorlieben.







