Stuttgart/Berlin (dpa) - In Baden-Württemberg sind in diesem Jahr nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits mehr als 3.600 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben - mehr als in jedem anderen Bundesland. Das entspricht 32 hitzebedingten Todesfällen je 100.000 Einwohner. Mehr als die Hälfte der Fälle fiel demnach auf den Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August, in dem die Temperaturen noch einmal besonders stark angezogen waren. Bis zum 19. Juli hatte das RKI noch 1.870 Hitzetote im Südwesten gezählt. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 6. April bis zum 16. August. Es traf vor allem Alte und Frauen Bundesweit schätzt das RKI die Zahl der Hitzetoten in diesem Jahr auf bislang rund 15.800, mehr als jeder Fünfte (22,8 Prozent) davon starb in Baden-Württemberg. Besonders betroffen waren hochbetagte Menschen und Frauen. Das RKI bezeichnet die Zahlen als konservative Schätzung, die tatsächliche Zahl könnte höher liegen. In den meisten Fällen sterben Betroffene demnach an einer Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen; nur selten ist die Hitze unmittelbar - etwa durch einen Hitzeschlag - die Todesursache.© dpa-infocom, dpa:260827-930-588964/1

In diesem Jahr sind in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mitte August etwa 15.800 Menschen durch Hitze gestorben. 9.600 der Todesfälle entfielen auf…

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