Köln (dpa) - Am Dienstagmorgen war die Extremschwimmerin Nathalie Pohl in Frankfurt in den Main gesprungen, am Freitagnachmittag soll sie das Kölner Rheinufer erreichen. Vier Tage lang und 200 Kilometer weit war sie dann unterwegs - allerdings nicht durchgängig. Sie hat sich etwa alle zwei Stunden mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern abgewechselt, und nachts wurde Pause gemacht. Mit ihrer Aktion will die 31-Jährige auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Über Spenden und Aktionen entlang der Strecke wurde Geld für Schwimmprojekte und Schwimmausbildung gesammelt. Bis Mittwochabend waren schon mehr als 85.000 Euro an Spenden zusammengekommen. „Normalerweise schwimme ich mitten im Nirgendwo, und hier winken mir Menschen vom Ufer zu, das ist Wahnsinn“, schildert Pohl ihre bisherigen Erfahrungen. „Heute Vormittag hat mich eine Schulklasse angefeuert, das war total schön und gibt mir nochmal einen extra Motivationsschub.“ Das Wasser sei ihr mittlerweile schon zu warm. „Dazu kommen noch die Außentemperatur und die vielen Algen, die leider sehr weit oben an der Wasserfläche schwimmen.“© dpa-infocom, dpa:260814-930-526963/1

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Von Frankfurt nach Köln“. Lesen Sie jetzt „Main-Rhein-Mission: Extremsportlerin schwimmt 200 Kilometer“.

Nathalie Pohl hat ihre Fluss-Challenge begonnen. Sie will von Frankfurt nach Köln schwimmen – vier Tage lang, 200 Kilometer weit und mit einem Ziel: mehr Kindern sicheres…