Dresden (dpa/sn) - Der Wasserstand der Elbe in Dresden erreicht der Prognose zufolge am Mittwochmorgen (04.00 Uhr) einen Tiefstand von 50 Zentimetern - und soll danach langsam wieder steigen. Laut Pegelkarte des Landeshochwasserzentrums Sachsen beträgt die Wasserhöhe 24 Stunden später 52 Zentimeter, am Freitagmorgen sind es laut Vorhersage 58 Zentimeter. Normalerweise hat die Elbe im Schnitt am Pegel Dresden einen Wert von 1,60 Meter. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 waren 9,40 Meter. Einen Messwert von unter 50 Zentimetern gab es in der Vergangenheit bereits mehrfach. Für die Sächsische Dampfschifffahrt bringt Niedrigwasser Einschränkungen mit sich. Aktuell kann nur eine Linie im Stadtgebiet bedient werden. Aber: Wer glaubt, er könne die Elbe bei dem geringen Wasserstand durchwaten, irrt. Nach Angaben von Experten sind es in der Fahrtrinne noch immer etwa 1,70 bis 1,80 Meter. Zudem herrscht dort eine erhebliche Strömung, die eine Durchquerung zum Risiko macht.© dpa-infocom, dpa:260811-930-515312/1

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