Kleve (dpa/lnw) - Weil er sich mit gefälschten Urkunden als Notfallsanitäter ausgegeben und so für den Tod eines Menschen verantwortlich sein soll, steht ab diesem Donnerstag in Kleve ein 30-Jähriger vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung und Urkundenfälschung vor. Am ersten von fünf angesetzten Prozesstagen sind mehrere Polizeibeamte geladen. Zunächst soll die Anklage verlesen werden. Der zufolge soll der Deutsche bei Bewerbungen gefälschte Dokumente vorgelegt und sich so Jobs als Notfallsanitäter erschlichen haben. Angeklagter soll Notarzt-Behandlung verhindert habenNach einem Einsatz in Kamp-Lintfort im August 2025 starb ein schwer Herz- und lungenkranker Patient - nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft, weil der vermeintliche Sanitäter ihm die falschen Medikamente gegeben und eine Notarzt-Behandlung verhindert hatte. Bereits zuvor soll es bei einem anderen Arbeitgeber in Wermelskirchen zu einer gefährlichen Situation gekommen sein: Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte einem Patienten mit Lungenödem eine falsche Infusion gelegt haben. Eine Kollegin hatte das bemerkt und eingegriffen.© dpa-infocom, dpa:260716-930-391642/1

Hannover (dpa/lni) - Die Vorwürfe klingen wie der Alptraum wohl eines jeden Menschen: Ausgerechnet ein Arzt soll an der Medizinischen Hochschule Hannover zwei schwer kranke…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Prozessauftakt“. Lesen Sie jetzt „Vorwurf Totschlag: Vermeintlicher Sanitäter vor Gericht“.

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Er wurde gerufen, um zu helfen, doch statt Rettung soll er den Tod gebracht haben: Der Prozess gegen einen Sanitäter, der keiner war, beginnt mit einer Erklärung der Verteidigung.

Ein 30-Jähriger soll mit gefälschten Papieren als Notfallsanitäter gearbeitet haben – mit tödlichen Folgen. Nun beginnt in Kleve der Prozess gegen den Mann.

Mit gefälschten Urkunden erschleicht sich ein gelernter Kraftfahrer Jobs als Notfallsanitäter - ein Einsatz endet tödlich. Im Prozess bestreitet der Angeklagte seine Schuld am Tod…

Kleve (dpa) - Im Prozess wegen Totschlags gegen einen falschen Notfallsanitäter hat der Angeklagte eingeräumt, sich mit gefälschten Papieren als qualifizierter Retter ausgegeben…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Prozessbeginn“. Lesen Sie jetzt „Mordvorwürfe: Klinik-Arzt vor Gericht“.

Zwei Menschen sind tot, ein Arzt soll sie mit Medikamenten umgebracht haben. Jetzt steht der Mediziner vor Gericht. Sein Anwalt weist die Vorwürfe zurück.

Ein Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover steht wegen mutmaßlicher Tötung schwer kranker Patienten vor Gericht. Sein Verteidiger spricht von „palliativer Sedierung“.