Wiesbaden (dpa) - Ein Online-Angebot des Hessischen Landesamtes für Naturschutz (HLNUG) zeigt kühle Orte in den Kommunen. Im „Hitzeviewer Hessen“ kann man sehen, welche Flächen sich besonders aufheizen und welche deutlich kühler bleiben. Das Tool basiert auf Satellitendaten, wie das Amt erläutert. Zu sehen ist etwa, dass sich Parks, Wasserflächen oder Viertel mit viel Grün weniger schnell erhitzen als dicht bebaute Gebiete oder Gewerbezonen mit viel Versiegelung und dunklen Oberflächen.„Der Hitzeviewer lädt dazu ein, die eigene Umgebung neu zu entdecken“, sagt HLNUG-Präsident Thomas Schmid. „Er zeigt auf einfache Weise, welche Oberflächen sich an heißen Tagen unterschiedlich stark aufheizen.“ Ursprünglich war das Tool entwickelt worden, um Kommunen bei der Planung von Maßnahmen gegen Hitze zu unterstützen. Aber auch Bürger können mit Hilfe des Online-Angebots kühle Orte finden. In der Gesamtansicht kann man erkennen, dass das dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet wärmer ist als der Rest des Landes.© dpa-infocom, dpa:260710-930-364152/1

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