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Mit Auto in Schülergruppe gefahren – Urteil erwartet

Köln (dpa/lnw) - Ein Auto fährt in eine Schülergruppe und verletzt dabei ein Mädchen und einen Schulbegleiter tödlich. Gut ein Jahr nach dem schrecklichen Unfall in Hürth wird am Kölner Landgericht heute (12.00 Uhr) das Urteil im Prozess gegen den Autofahrer erwartet. Der 21-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.Laut der Anklage soll der Deutsche mit bis zu 57 Stundenkilometern auf die Kreuzung zugefahren sein, obwohl die Ampel für ihn bereits vier Sekunden rot gezeigt hatte. Der Angeklagte habe die rote Ampel überfahren und sei „ohne abzubremsen“ in die Schülergruppe gefahren. Das zehnjährige Mädchen und der 25 Jahre alte Schulbegleiter wurden von dem Auto erfasst und starben an ihren schweren Verletzungen.Angeklagter behauptet, noch bei Gelb gefahren zu seinDer Mann hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft über seinen Verteidiger im Prozess eingeräumt. Entgegen der Darstellung in der Anklage sagte er aber aus, er sei auf eine Gelb zeigende Ampel zugefahren. Deshalb habe er Gas gegeben, um die Kreuzung noch rechtzeitig zu queren, wobei er nach links geschaut habe, um möglichen von dort kommenden Verkehr rechtzeitig zu erkennen. Als er dann wieder nach vorn geschaut habe, sei plötzlich die Schülergruppe dagewesen. Eine Kollision habe er nicht mehr verhindern können.Die Staatsanwaltschaft hat für den Angeklagten eine Jugendstrafe von viereinhalb Jahren gefordert. Der Verteidiger plädierte auf eine milde Strafe.© dpa-infocom, dpa:260710-930-362036/1

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Mit Auto in Schülergruppe gefahren – Urteil erwartet

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Prozess um tödlichen Unfall: Mit Auto in Schülergruppe gefahren – Urteil erwartet

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Mit Auto in Schülergruppe gefahren – Urteil erwartet - WELT

Ein 21-Jähriger soll in Hürth bei Köln eine rote Ampel missachtet und eine Schülergruppe erfasst haben. Eine Zehnjährige und ein 25 Jahre alter Schulbegleiter kamen ums Leben.

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  1. venerdì 10 luglio 2026·sueddeutsche.de

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