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Professor für Rückenmarkverletzte: Nicht ins Wasser springen

Berlin (dpa/bb) - Ein Sprung kopfüber ins flache Wasser kann schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben, warnen Experten. „Die Halswirbelsäule ist besonders fragil“, sagt Jan Schwab, Direktor der Klinik für Rückenmarkverletzte und Paraplegiologie am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), der dpa. „Das führt direkt zu einer Lähmung“, sagte Schwab, dann seien Beine und Arme betroffen. „Wenn man den Boden nicht sieht, auf keinen Fall springen.“Schwab sieht davon am UKB jährlich mindestens zehn Fälle. Oft handele es sich um „übermütige junge Männer“, die aus Lebensfreude kopfüber ins flache Wasser springen und im Anschluss querschnittsgelähmt seien. Auch Alkohol spiele oft eine Rolle. „Man möchte die Lebensfreude nicht einschränken“, sagte Schwab. „Aber es ist eine vermeidbare Verletzung.“ Ein bis anderthalb Meter tiefes Wasser sei zu flach für einen Sprung kopfüber, sagte Schwab, der auch eine Professur für Klinische und Experimentelle Paraplegiologie an der Charité hat. Auch zwei bis zweieinhalb Meter können zu flach sein, je nach Sprunghöhe. Er empfiehlt, auch nicht in Hockstellung ins Wasser zu springen, weil dann Beckenfrakturen möglich seien. Das UKB ist nach eigenen Angaben das größte primärversorgende Haus für diese Art von Verletzungen.© dpa-infocom, dpa:260627-930-292715/1

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Besonders bei großer Hitze und ausgelassener Stimmung ist ein Sprung ins kühle Wasser verlockend. Genau davor warnt ein Experte für Rückenmarkverletzungen des Unfallkrankenhauses Berlin.

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  1. sabato 27 giugno 2026·sueddeutsche.de

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