Duisburg (dpa/lnw) - Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Tod eines Flüchtlings aus Guinea in Mülheim an der Ruhr müssen sich neun Polizeibeamte ab Mittwoch (9.00 Uhr) in Duisburg vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung im Amt. Den Angeklagten wird vorgeworfen, den Flüchtling bei einem Einsatz am 6. Januar 2024 an Händen und Füßen gefesselt und beide Fesselungen anschließend mit Kabelbindern auf dem Rücken verbunden zu haben. Diese Art der Fixierung war laut Anklage nicht gerechtfertigt und potenziell lebensgefährlich. Der Flüchtling war nach einem Herzinfarkt und weiteren Komplikationen im Rettungswagen gestorben. Eine Schuld an seinem Tod tragen die Polizisten laut Anklage nicht.© dpa-infocom, dpa:260623-930-269153/1

Duisburg (dpa/lnw) - Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Tod eines Flüchtlings aus Guinea in Mülheim an der Ruhr müssen sich neun Polizeibeamte ab Mittwoch (9.00 Uhr) in Duisburg vor…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Körperverletzung im Amt“. Lesen Sie jetzt „Tod eines Flüchtlings: Prozess gegen neun Polizisten beginnt“.

Ein Flüchtling aus Guinea stirbt nach einem Polizeieinsatz. Nun stehen fünf Polizisten und vier Polizistinnen vor Gericht. Eine Schuld am Tod des Mannes tragen sie laut Anklage…

Eine Gruppe von Polizisten steht ab Mittwoch wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Sie sollen einen Geflüchteten auf lebensgefährliche Art gefesselt haben.

Wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt stehen neun Polizeibeamte vor dem Landgericht Duisburg vor Gericht. Sie sollen einen Flüchtling in Mülheim an der Ruhr an Händen und…

In Mülheim an der Ruhr stirbt ein Mann in einem Krankenwagen, nachdem Polizisten ihn mit Kabelbindern gefesselt haben. An seinem Tod tragen die Beamten keine Schuld, sagt die…