Potsdam (dpa/bb) - In kaum einem Bundesland sind die Chancen auf einen Wunschstudienplatz so hoch wie in Brandenburg. Nur 17,2 Prozent der Studiengänge sind im kommenden Wintersemester zulassungsbeschränkt, wie eine Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigt. Das Bundesland liegt damit stark unter dem Bundesdurchschnitt von rund 32 Prozent. Nur in Thüringen (16,8 Prozent) ist die Quote den Angaben nach noch niedriger. Deutschlandweit ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Im Wintersemester 2018/2019 waren laut dem Centrum für Hochschulentwicklung deutschlandweit noch rund 41 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt.Es gibt Unterschiede zwischen Fachhochschulen und UniversitätenFür die Analyse hat das CHE Einträge der bundesweiten Datenbank HRK Hochschulkompass mit Stand von Ende Mai 2026 ausgewertet. Sie gelten für das Wintersemester 2026/2027. Ein Studiengang gilt als zulassungsbeschränkt, wenn es einen Numerus Clausus (NC), ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung gibt.Deutliche Unterschiede gibt es in Brandenburg jedoch zwischen den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten. An den HAW sind nur rund 12 Prozent der Studienangebote zugangsbeschränkt, an den Universitäten rund 22 Prozent. Für Bachelorstudiengänge (18 Prozent) sind etwas häufiger bestimmte Voraussetzungen gefragt als für Masterstudiengänge (rund 15 Prozent).© dpa-infocom, dpa:260623-930-266861/1

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