Erfurt (dpa/th) - In der Debatte zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Politik hat Thüringens CDU-Fraktionschef Andreas Bühl für bessere Qualitätskontrollen plädiert und vor Missbrauch gewarnt. „Wir müssen sehen, dass wir Fehler reduzieren“, sagte Bühl in der Landespressekonferenz in Erfurt. In seiner Fraktion gebe es eine Dienstanweisung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Das habe auch damit zu tun, dass dort teils mit sensiblen Daten umgegangen werde.Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) war zuletzt in die Kritik geraten, weil mehrere Reden und Gastbeiträge von ihm mit KI erstellt worden sein sollen. In einem Gastbeitrag von Voigt konnten Zitate von Wissenschaftlern nicht verifiziert werden. Bühl sagte dazu: „Das scheint mir auch eine Frage der Qualitätskontrolle zu sein.“Warnung vor Missbrauch von KIGenerell sei es notwendig, dass man sich den Technologien gegenüber öffne und diese auch nutze, sagte Bühl. Am Ende müsse der Mensch, der es nutze, in Verantwortung treten. „Zum Schluss ist derjenige, der die Rede vorträgt, verantwortlich dafür, was er sagt.“Zugleich warnte Bühl vor einem Missbrauch von Künstlicher Intelligenz. „Wenn ich in den politischen Raum schaue, dann habe ich den Eindruck, dass KI eigenes politisches Denken ersetzt“, sagte er. Die AfD etwa flute die Landesregierung mit Kleinen Anfragen. „Damit nutzt die AfD KI, um Sand ins Getriebe zu streuen“, sagte er.© dpa-infocom, dpa:260617-930-237006/1

Erfurt (dpa/th) - In der Debatte zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Politik hat Thüringens CDU-Fraktionschef Andreas Bühl für bessere Qualitätskontrollen plädiert…

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