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Storia in 3 fonti

Wirtschaft verbindet: WM-Gegner als Handelspartner

Mainz (dpa/lrs) - Die Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft stehen zwar nicht im Zentrum des rheinland-pfälzischen Außenhandels. Mit den Ländern Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador bestehen aber dennoch vielfältige wirtschaftliche Verflechtungen, wie die Sprecherin International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, Andrea Wedig, berichtet. Die Handelsbeziehungen unterschieden sich aber deutlich. Während die Elfenbeinküste und Ecuador relevante Absatzmärkte für Waren aus Rheinland-Pfalz darstellten, sei der Austausch mit Curaçao bislang vergleichsweise klein, entwickele sich aber dynamisch.ElfenbeinküsteIm Jahr 2025 beliefen sich die rheinland-pfälzischen Ausfuhren in die Elfenbeinküste auf mehr als 57 Millionen Euro. Damit lagen sie deutlich über dem Vorjahreswert von etwa 39 Millionen, aber weiterhin unter dem Niveau von 2023 mit 79,7 Millionen Euro. Die Einfuhren aus der Elfenbeinküste blieben nahezu unverändert mit rund 3,1 Millionen Euro vergleichsweise gering.Besonders wichtig waren 2025 auf der Exportseite Getränke mit rund 37 Millionen sowie Maschinen mit rund 14 Millionen Euro. Daneben wurden Nahrungs- und Futtermittel, chemische Erzeugnisse, Bekleidung, pharmazeutische Erzeugnisse, Papier und Pappe sowie elektrische Ausrüstungen ausgeführt. Auf der Importseite dominierten Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd mit rund 2,2 Millionen Euro, ergänzt durch Einfuhren von Nahrungs- und Futtermitteln.EcuadorDer Handel mit Ecuador entwickelte sich anders. Die rheinland-pfälzischen Exporte gingen von 52,9 Millionen im Jahr 2023 auf 40,8 Millionen Euro 2025 zurück. Gleichzeitig stiegen die Einfuhren deutlich: Nach 2,8 Millionen Euro im Jahr 2023 erreichten sie im vergangenen Jahr rund 8,3 Millionen Euro. Damit gewinnt Ecuador für Rheinland-Pfalz nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Lieferland an Bedeutung.Auf der Exportseite waren 2025 vor allem chemische Erzeugnisse mit rund 19,8 Millionen, Kraftwagen und Kraftwagenteile mit rund 6,5 Millionen, Maschinen mit rund 5,7 Millionen Euro sowie Metalle von Bedeutung. Hinzu kamen etwa pharmazeutische Erzeugnisse, Gummi- und Kunststoffwaren, elektrische Ausrüstungen, Nahrungs- und Futtermittel. Bei den Einfuhren aus Ecuador standen klar landwirtschaftliche Erzeugnisse im Vordergrund: Sie machten 2025 rund 7,6 Millionen Euro aus. Weitere Importpositionen waren unter anderem Nahrungs- und Futtermittel, chemische Erzeugnisse sowie Leder und Lederwaren.Neben dem Warenhandel mit Ecuador gibt es auch Anknüpfungspunkte in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Bildung und Qualifizierung. Damit rückt Ecuador laut IHK nicht nur als Absatz- und Liefermarkt in den Blick, sondern auch als Partner für Kooperationen im Bildungsbereich und bei der Sicherung qualifizierter Fachkräfte. Solche Verbindungen könnten perspektivisch durch Austauschformate, Hochschulkooperationen, berufliche Qualifizierungswege oder Programme zur Fachkräftegewinnung an Bedeutung gewinnen, sagte Wedig. CuraçaoDer Außenhandel mit Curaçao bewegt sich auf einem deutlich niedrigeren Niveau, zeigt aber eine stetige Aufwärtsentwicklung. Die rheinland-pfälzischen Ausfuhren stiegen von 450.000 Euro im Jahr 2023 auf 1,1 Millionen Euro im Jahr 2025. Die Einfuhren blieben mit lediglich 3.000 Euro nahezu unbedeutend.Bei den Exporten nach Curaçao waren 2025 vor allem Maschinen, Tabakerzeugnisse, Nahrungs- und Futtermittel, chemische Erzeugnisse, Metallerzeugnisse, elektrische Ausrüstungen, pharmazeutische Erzeugnisse sowie Kraftwagen und Kraftwagenteile relevant. Trotz des geringen Gesamtvolumens zeigt sich laut IHK damit eine vergleichsweise breite industrielle Warenstruktur.© dpa-infocom, dpa:260612-930-211187/1

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