Magdeburg (dpa/sa) - Das Gesundheitsministerium warnt vor Gefahren für Kinder durch anhaltende Hitze. „Aufgrund des Klimawandels gehören Hitzeprävention und Hitzeschutz zunehmend in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit“, erklärte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Fachkräfte in Kindertagesstätten sollen deshalb durch praxisnahe Impulse in dem Thema gezielt unterstützt werden. So sollen sie dafür sensibilisiert werden, auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort einzugehen und bestimmte Hitzeaktionspläne zu entwickeln. Dabei geht es etwa um die Frage, ob es in der Einrichtung kühle Zonen und genügend grüne Flächen gibt. Daneben wird empfohlen, ausreichend Getränke bereitzustellen und leichtes Essen auf den Speiseplan zu setzen. Bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen sollten auch die Eltern einbezogen werden, erklärte das Ministerium. Neben Kindern sind auch ältere und pflegebedürftige Menschen durch Hitze und UV-Strahlung besonders gefährdet - etwa, weil sie ihre Körpertemperatur nicht effektiv regulieren können. Das kann schnell zu Hitzeerschöpfung, Dehydration oder einem Hitzschlag führen.© dpa-infocom, dpa:260610-930-200168/1

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