Chemnitz (dpa/sn) - Für den Mord an seiner Ehefrau hat das Landgericht Chemnitz einen 39-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Er habe im September 2025 mit der stumpfen Seite eines Beils „mit brachialer Gewalt“ auf ihren Kopf, Hals und Oberkörper eingeschlagen, sagte Richter Janko Ehrlich in der Urteilsbegründung. Der 13-jährige Sohn habe zuschauen müssen, wie seine Mutter verblutet. Anlass für die Gewalttat des Afghanen in Chemnitz sei gewesen, dass die Frau sich von dem Mann getrennt hatte. Er habe dies nicht akzeptiert und geäußert: „Sie gehört mir oder der Erde.“ Das Gericht stellte in seinem Urteil die besondere Schwere der Schuld fest. Dadurch wird eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausgeschlossen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.© dpa-infocom, dpa:260605-930-178617/1

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Er sah seine Ehefrau als sein Eigentum - als sie sich von ihm trennte, schritt er zum Äußersten. Nun hat das Landgericht Chemnitz sein Urteil gegen den Mann gesprochen.

Er sah seine Ehefrau als Eigentum - als sie sich von ihm trennte, erschlug er sie mit einem Beil. Nun hat das Landgericht Chemnitz ein Urteil gegen den 39-Jährigen gesprochen.