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Storia in 3 fonti

Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz

Kehl (dpa/lsw) - Vor zweieinhalb Jahren schlief die Steuerfrau des Güterschiffs „La Primavera“ am Ruder ein - und das Schiff krachte ungebremst in ein Schleusentor auf dem Rhein. Nun müssen die Frau und die Eignerfirma gemeinsam 1,7 Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Das entschied das Amtsgericht Kehl als Rheinschifffahrtsgericht.Das Frachtschiff war bei Iffezheim (Landkreis Rastatt) in das Schleusentor gefahren. Mindestens 20 Minuten hatte die Steuerfrau demnach während ihrer Wache am Ruder geschlafen, bevor der Unfall passierte. Eine Herzerkrankung, die die Frau anführte, ließ das Gericht nicht gelten. Die Bundesrepublik Deutschland als Eigentümerin der Anlage hatte fast vier Millionen Euro Schadenersatz gefordert.Zu den 1,7 Millionen Euro kam es laut Gericht, weil es im Binnenschifffahrtsrecht eine gesetzliche Obergrenze für die Haftung von Schiffseignern und Besatzung gibt – ähnlich wie eine Versicherungssumme, die sich an der Größe des Schiffes orientiert. Nur wer grob leichtfertig handelt und dabei weiß, dass ein Schaden wahrscheinlich eintreten wird, haftet darüber hinaus. Das sah das Gericht hier nicht als erwiesen an. Auch der Alkoholkonsum der Steuerfrau in der Nacht zuvor änderte daran nichts.Der Kapitän des Schiffes ging straffrei aus. Er befand sich während des Unglücks unter Deck und hatte demnach keinen Anlass, der Steuerfrau zu misstrauen – sie hatte seit einem Trunkenheitsfall im Jahr 2020 ohne Beanstandungen gearbeitet. In einem parallel laufenden Strafverfahren war die Steuerfrau bereits rechtskräftig verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Karlsruhe verurteilte sie im vergangenen November zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 25 Euro. Es sprach die Frau - wie schon die Vorinstanz - der fahrlässigen Gefährdung des Schiffsverkehrs schuldig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Laut Staatsanwaltschaft betrug die Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit mindestens 1,13 Promille,Das Urteil des Amtsgerichts Kehl ist noch nicht rechtskräftig.© dpa-infocom, dpa:260603-930-168952/1

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3 prospettive sulla stessa storia
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sueddeutsche.deStai leggendo28 g fa

Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz

Steuerfrau der „La Primavera" schlief über 20 Minuten am Ruder; Schiff beschädigte Schleusentor am Rhein – Gericht verurteilt zu 1,7 Millionen Euro Schadensatz. Binnenschifffahrtsrecht setzt Haftungsgrenzen analog zu Versicherungsdeckungen; Haftungsüberschreitung nur bei grober Fahrlässigkeit, nicht bei Müdigkeit oder vorherigem Alkoholkonsum.

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  1. mercoledì 3 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz

    Kehl (dpa/lsw) - Vor zweieinhalb Jahren schlief die Steuerfrau des Güterschiffs „La Primavera“ am Ruder ein - und das Schiff krachte ungebremst in ein Schleusentor auf dem Rhein.…

  2. mercoledì 3 giugno 2026·zeit.de

    Steuerfrau schlief: Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Steuerfrau schlief“. Lesen Sie jetzt „Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz“.

zeit.de28 g fa

Steuerfrau schlief: Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Steuerfrau schlief“. Lesen Sie jetzt „Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz“.

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welt.de28 g fa

Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz - WELT

Ungebremst krachte ein Schiff im November 2023 in ein Schleusentor auf dem Rhein – die Steuerfrau war eingeschlafen. Nun gibt es ein Gerichtsurteil zu dem Fall.

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  • mercoledì 3 giugno 2026·welt.de

    Schiff prallt an Schleuse - 1,7 Millionen Euro Schadenersatz - WELT

    Ungebremst krachte ein Schiff im November 2023 in ein Schleusentor auf dem Rhein – die Steuerfrau war eingeschlafen. Nun gibt es ein Gerichtsurteil zu dem Fall.