Wetzlar (dpa/lhe) - Der Haussperling ist auch dieses Jahr bei der jährlichen „Stunde der Gartenvögel“ in Hessen am häufigsten gesichtet worden. Pro Garten seien 4,14 dieser Sperlinge gemeldet worden, teilte der Naturschutzbund Nabu in Wetzlar mit. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von fünf Prozent. Lediglich einen leichten Rückgang (ein Prozent) gab es bei den Sichtungen der Amseln auf Rang Zwei, bei der Kohlmeise auf dem dritten Platz wurde ein Minus von drei Prozent verzeichnet.Besser sieht es bei den Finken aus. So wurden bei den Buchfinken 0,36 Tiere gezählt, das ist ein großes Plus von zehn Prozent im Vorjahresvergleich. Immerhin um ein Prozent ging es bei den Grünfinken mit 0,51 Tieren aufwärts. „Es scheint sich keine neue Infektionswelle mit Trichomonaden anzubahnen, die in der Vergangenheit zu Verlusten unter einigen Finkenarten geführt hatte“, erklärte Bernd Petri, Vogelexperte beim Nabu. Gesamtzahl sinkt leichtInsgesamt geht die Zahl der pro Garten gesichteten Vögel bei der Mitmachaktion in Hessen leicht, aber stetig zurück. Dieses Jahr wurden 27 Vögel gezählt, 2018 waren es noch 32,70 gewesen. In Hessen machten dieses Jahr mehr als 3.800 Menschen bei der Aktion mit und zählten am zweiten Maiwochenende die Vögel im Garten oder Park. Die nächste Vogelzählung findet mit der „Stunde der Wintervögel“ vom 8. bis 10. Januar 2027 statt.© dpa-infocom, dpa:260526-930-131208/1

Bei der «Stunde der Gartenvögel» sollte die Bevölkerung Ausschau nach Piepmätzen halten. Die Resultate sind eher ernüchternd.

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In deutschen Geräten und Parks sind immer weniger Vögel unterwegs, zeigt eine Zählung des Nabu. Besonders Spatzen, Schwalben und Mauersegler sind seltener geworden.

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ sollte die Bevölkerung Ausschau nach Piepmätzen halten. Die Resultate sind eher ernüchternd.

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Bei der Mitmachaktion werden Jahr für Jahr etwas weniger Vögel pro Garten als im Vorjahr gezählt. Ein paar Arten gewinnen jedoch, andere verlieren.

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stunde der Gartenvögel“. Lesen Sie jetzt „«Alarmsignal»: Nabu sorgt sich um Sperlinge“.

Haussperling und Feldsperling werden in Thüringen seltener gesichtet. Der Nabu spricht von «dramatischen Verlusten». Bei anderen Arten gibt es aber auch gute Nachrichten.

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Rund 1.400 Menschen im Nordosten haben bei der großen Mai-Zählaktion der Vögel in Garten und Park mitgemacht. Das Ergebnis zeigt Licht und Schatten, bilanziert die…