Karlsruhe/Düsseldorf (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat in Düsseldorf Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhoben. Einer der Männer soll sich im Irak als IS-Kämpfer betätigt haben, der andere als Richter in einem Scharia-Komitee, wie die oberste deutsche Anklagebehörde mitteilte. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss entscheiden, ob er die Anklage zulässt und wann es zum Prozess kommt. Die beiden irakischen Beschuldigten waren Anfang Dezember im rheinland-pfälzischen Trier und im nordrhein-westfälischen Delbrück von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen worden. Sie wurden am Bundesgerichtshof einem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Durchsuchungen fanden damals auch bei drei weiteren Beschuldigten in Köln, Chemnitz und in Wittmund in Niedersachen statt.© dpa-infocom, dpa:260526-930-129561/1

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Zwei Iraker stehen in Düsseldorf vor Gericht, weil sie dem »Islamischer Staat« angehört haben sollen. Die Bundesanwaltschaft klagt sie wegen Terrorismus an.

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