Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Deutsche Tierschutzbund geht von Millionen Streunerkatzen oder Straßenkatzen in Deutschland aus. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Hauskatzen ab. Das können Freigängerkatzen sein oder ausgesetzte oder weggelaufene Tiere. Im Gegensatz zu Wildkatzen können sich Streunerkatzen nicht ausreichend selbst versorgen.Viele der Tiere seien deshalb unterernährt und krank, erklärt der Tierschutzbund. Zu erkennen seien sie, weil sie oft abgemagert sind und verfilzte oder kahle Stellen in ihrem oft stumpfen Fell haben. Unbehandelte Verletzungen oder verklebte Nasen und Augen sind ebenfalls Hinweise.Wer eine Straßenkatze sieht, sollte sich zunächst vergewissern, dass es sich nicht um eine Nachbarkatze handelt und dann am besten das Ordnungsamt oder das örtliche Tierheim verständigen. Von eigenständigem Fangen rät der Tierschutzbund ab, da es sich um sehr menschenscheue Tiere handeln kann.© dpa-infocom, dpa:260526-930-128492/1

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Das Leid der Streunerkatzen: Was kann helfen?“.

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Millionen Katzen streunen durch Deutschland – oft krank und hungrig. Was man tun sollte, wenn man eine Straßenkatze entdeckt.