Manchester (dpa) - Der Abschied seines alten Rivalen Pep Guardiola bewegte auch Thomas Tuchel. Englands deutscher Nationaltrainer gab gerade sein Aufgebot für die Fußball-WM bekannt, als offiziell bestätigt wurde, was seit Tagen jeder weiß: Der spanische Starcoach wird seinen Club Manchester City nach zehn Jahren mit sechs englischen Meistertiteln, drei Pokalsiegen und einem Champions-League-Triumph nach dieser Saison verlassen.„Er ist einfach einzigartig. Einer der Aller-, Aller-, Allerbesten“, sagte Tuchel über Guardiola. „Er machte eine große Revolution mit der Art und Weise, wie er in Barcelona spielen ließ. Dann stellte er alles auf den Kopf in der deutschen Bundesliga. Und dann kam er hierher und brach jeden Rekord. Es ist überragend. Es gibt keine Worte, die diese Bestimmung und diesen Input beschreiben könnten. Das ist allerhöchstes Niveau!“Guardiola hinterlässt bei City ein gewaltiges Erbe. Sein Nachfolger soll der Italiener Enzo Maresca werden, der einst sein Co-Trainer in Manchester war und danach mit dem FC Chelsea die Club-WM gewann.„Weiß, dass es Zeit für mich ist“„Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist“, wird der 55-jährige Guardiola in der Mitteilung seines Clubs zitiert. „Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City.“In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann - sein insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Club verlassen werde, kursierten schon länger.Er sei „wirklich zufrieden, glücklich und stolz“, sagte Guardiola in der Pressekonferenz vor seinem letzten Spiel gegen Aston Villa. „Es war das Erlebnis meines Lebens, sonst wären es keine zehn Jahre geworden. Ich könnte nicht dankbarer sein für die enorme Liebe und Zuneigung, die ich erfahren habe – nicht nur heute, sondern über viele, viele Jahre hinweg.“Einfluss von CruyffGuardiola reformierte nicht nur die Spielweise von City, wie er es zuvor bei den Bayern und beim FC Barcelona getan hatte. Der Fußball-Nerd half auch Stars wie Kevin De Bruyne oder Phil Foden dabei, auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Seine eigene Spielidee ist eine Weiterentwicklung des Fußballs der niederländischen Legende Johan Cruyff, der für Guardiola ein Mentor war.Doch der Ex-Profi hatte auch großen Einfluss auf andere erfolgreiche Trainer. Hierzu zählen Englands Nationaltrainer Tuchel oder Bayern-Coach Vincent Kompany.Große InvestitionenGuardiolas Erfolg in der umkämpften Premier League war auch immer mit großen Investitionen verbunden, die sich der Club mit den Millionen der königlichen Herrscherfamilie von Abu Dhabi leistete. In seiner City-Dekade gab Guardiola nur in einer Saison weniger als 100 Millionen Euro für neue Spieler aus. In der abgelaufenen Spielzeit knackte er erstmals die 300-Millionen-Marke.Guardiola wird seine Zusammenarbeit mit der City Football Group fortsetzen und die Rolle eines globalen Botschafters übernehmen. In dieser Funktion werde er die Vereine der Gruppe fachlich beraten und an spezifischen Projekten und Kooperationen mitarbeiten, heißt es in der City-Mitteilung.Der Club kündigte außerdem an, dass die jüngst erweiterte Nord-Tribüne im Etihad-Stadion vor dem letzten Saisonspiel gegen Aston Villa in „The Pep Guardiola Stand“ umbenannt wird.© dpa-infocom, dpa:260522-930-116046/4

Barcelona, München, Manchester: Immer, wenn Pep Guardiola einen Klub verlässt, wird es emotional.

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L'annuncio ufficiale del tecnico catalano: "Non c'è un motivo preciso, ma so che è arrivato il mio momento". Domenica l'ultima panchina contro l'Aston Villa

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Der Spanier verlässt Manchester City zum Ende der Saison, sein Vertrag wäre noch bis 2027 gelaufen. Ganz verlassen wird Guardiola den Verein auch nicht.

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