Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Regionaltangente West (RTW) soll den Frankfurter Hauptbahnhof und den S-Bahn-Tunnel unter der Innenstadt entlasten, durch die bisher ein Großteil des Zugverkehrs läuft. Auf rund 52 Kilometern soll die RTW verkehren, sie wird sowohl auf neu gebauten als auch auf bestehenden Gleisen unterschiedlicher Bauart unterwegs sein. Daher müssen spezielle Bahnen angeschafft werden.Die RTW verbindet Städte und Gemeinden westlich von Frankfurt mit dem Frankfurter Flughafen, darunter Bad Homburg, Bad Soden, Eschborn, Höchst, Neu-Isenburg sowie Dreieich im Landkreis Offenbach. 28 Haltepunkte und Bahnhöfe sind vorgesehen.Erste Züge sollen den aktuellen Plänen zufolge Ende 2029 auf einer Teilstrecke fahren. Die vollständige Betriebsaufnahme der RTW ist aktuell für den Dezember 2030 geplant. Die Kosten werden bisher mit 1,8 Milliarden Euro angegeben - ohne Fahrzeuge.© dpa-infocom, dpa:260517-930-89371/1

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alternative im Nahverkehr“. Lesen Sie jetzt „Probleme bei Bau von Bahnstrecke - aber Zeitrahmen bleibt“.

Die Regionaltangente West kann laut Geschäftsführer Amann wie geplant Ende 2030 in Betrieb gehen. Ob der Bau teurer wird als geplant, ist noch offen.