Der CSU-Vorsitzende Söder hat zu Beginn der Reformdebatte erst einmal klargestellt, wo er nicht mitzieht. SPD-Chef Klingbeil präsentiert dagegen, was aus seiner Sicht geht. Jetzt sagt der Kanzler, wofür er mehr Sympathien hat.

Merz und Klingbeil fehlt es nicht an Reformwillen, sondern an Mut und Risikobereitschaft. Auch nach den Wahldebakeln der SPD klingt die Koalition zögerlich.

Mit Kanzler Merz will er in den nächsten Wochen weitreichende Reformen aushandeln. Jetzt hat der Vizekanzler seinen Agenda-Moment. Manche Idee dürfte die eigene Partei schmerzen.