Eine Lösung im Rentenstreit in der Union und in der Koalition ist nicht in Sicht. Der Chef des Kanzleramts wirbt für den eigentlich schon gefundenen Kompromiss.

Der Kanzler hat den Widerstand in der Union nicht gebrochen – und der Finanzminister meldet sich aus China. Auch von Grünen und Linken kommen klare Ansagen.

Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigte in Frankfurt die Frühstartrente, sagte aber nichts zum Starttermin und der konkreten Ausgestaltung.

Im Rentenstreit fühlt sich die Junge Union vom CSU-Chef eher gesehen als vom CDU-Chef. Manche glauben aber, Söders Mütterrente sei Teil des Problems.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert ein Einfrieren des Rentenkonflikts. Klar sei, dass die Alterssicherung in Deutschland grundlegende Reformen brauche.

Mutige Entschlüsse könnten der Regierung mehr helfen als gestrige Klientelpolitik. Haltelinie, Mütterrente und Aktivrente – das kann alles weg.

Für Schwarz-Rot soll im Rentenstreit nun ein Dreierteam einen Ausweg finden. Und Unionsfraktionschef Jens Spahn hat eine dringende Bitte.

Eine Lösung im Rentenstreit in der Union und in der Koalition ist nicht in Sicht. Der Chef des Kanzleramts wirbt für den eigentlich schon gefundenen Kompromiss.

Erst ein halbes Jahr im Amt, und schon in der Dauerkrise: Die beiden Koordinatoren der Regierung, Thorsten Frei und Björn Böhning, über den Rentenstreit, tägliche SMS und Politik…