Frankfurt würde sich gerne als weltoffene Stadt präsentieren. Aber mehrere antisemitische Vorfälle am Rande der „United 4 Gaza“-Demonstration machen das kaum möglich. Wieso eine Demokratie zwar Gegenstimmen, längst aber nicht jedes Verhalten aushalten muss.

Die Stadt hatte die pro-palästinensische Kundgebung am Samstag verboten. Das sei «nicht im Ansatz gerechtfertigt», sagt das Verwaltungsgericht.

Das Verwaltungsgericht hebt das von der Stadt verfügte Verbot der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt auf. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig.