Mit seinen „Verhaltenslehren der Kälte“ griff Helmut Lethen vor 30 Jahren den Betroffenheitskult der Linken an – obwohl er den Habitus von Kälte und Härte lobte, blieb er selbst Humanist. Heute mit 86 Jahren, denkt er über einen neuen Stoizismus nach.

Mit seinen „Verhaltenslehren der Kälte“ griff Helmut Lethen vor 30 Jahren den Betroffenheitskult der Linken an – obwohl er den Habitus von Kälte und Härte lobte, blieb er selbst…

Die Forderung nach einer „Zeitenwende“ trifft in Deutschland auf eine Gesellschaft, die vom strukturellen Pazifismus geprägt ist. Warum wir an diesem Paradox nicht vorbeikommen.