Morning Briefing Podcast Tech: Die Angst der KI-Chefs vor sich selbst / VW: Fehlen weitere 40 Milliarden Euro? Gerade eben

Abspielen 08:27Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,die größte Sorge mit Blick auf die Künstliche Intelligenz (KI) war bisher, dass normale Menschen deren Tempo nicht mithalten können. Seit dem Wochenende ist die größte Sorge, dass die KI-Entwickler selbst nicht mehr mithalten. Die lautesten Warner sind jetzt die Chefs der größten KI-Labore.So schrieb Anthropic-Chef Dario Amodei am Samstag in einem essayartigen Text:

Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten der KI-Modelle steigern. Anthropic lasse dafür ab sofort externe Kontrolleure ins Haus. Grundsätzlich brauche es aber eine branchen- und länderübergreifende Regulierung. Elon Musk teilte den Text bei X: „Dario hat recht.“ OpenAI-Chef Sam Altman kündigte an, ähnlich vorzugehen, und verschiebt zudem den für Herbst geplanten Börsengang.Dario Amodei, Sam Altman: Angst vor den eigenen Entwicklungen. Foto: Getty Images (2), Imago [M]Aus der angesprochenen Politik gab es zunächst einen harten Return. Eine strenge Regulierung käme nicht in Frage, allenfalls Leitplanken, sagte US-Präsident Donald Trump. Sein wichtigster Tech-Berater David Sacks schrieb: Wenn die KI-Firmen meinten, sie müssten die Modelle langsamer entwickeln, um die Kontrolle nicht zu verlieren, könnten sie das ja tun.