Jeder Eierkocher wird reguliert. Bei KI ist das - trotz sich häufender Warnungen - anders. Der Rechtsstaat sollte auch mal was dazu sagen.
Für jeden Eierkocher gibt es strenge gesetzliche Vorgaben. Und für die KI?
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E in junger Mann warf diese Woche unter Absingen schmutziger Lieder seinen Job hin: Nur Wahnsinnige da in der Firma. So weit, so vertraut. Nur dass Jacob Coxon, Brite, 27, sein Lied auf X, vormals Twitter, veröffentlichte, und das klang so: „Ich habe heute bei Anthropic gekündigt“, schrieb er. Drei Jahre habe er bei den KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic verbracht. „Sie setzen unser Leben aufs Spiel.“ Die Leute, die künstliche Intelligenz erschüfen, „glauben ernsthaft, dass sie uns alle bis zum Ende des Jahrzehnts umbringen könnte“. Dies sei kein Marketingtrick.
Coxon ist nicht der Erste, der so warnt. Aber dass es immer mehr werden, kann halt nicht beruhigen. Es werden kaum alle aus der Branche, die vor den Gefahren der künstlichen Intelligenz warnen, bloße Wichtigtuer sein, die Investoren anlocken oder sich selbst als KI-Berater („Für nur 500 Euro die Stunde rette ich euch!“) andienen wollen. Als die KI-Programme des ChatGPT-Herstellers OpenAI sich im Juli selbstständig gemacht hatten und beim KI-Anbieter Hugging Face eingebrochen waren, ging der Deutungstrend zunächst auch erst Richtung „Aufschneider!“. Nach einigen Expertenberichten bog er allerdings in Richtung „Schreck lass nach!“ ab.















