Der 1. FC Magdeburg hat am fünften Spieltag der neuen Zweitliga-Saison ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander schlug den 1. FC Kaiserslautern hochverdient mit 3:0 (2:0). Damit springen die Magdeburger zumindest vorübergehend auf Platz drei der Tabelle.
Emmanuel Iyoha (12., 53.) und Alexander Nollenberger (16.) trafen für die Gastgeber gegen über weite Strecken harmlose Pfälzer. Bemerkenswert: Kaiserslautern hatte in fünf Pflichtspielen 2026/27 bislang erst ein Gegentor kassiert. Magdeburg aber übte von Beginn an Druck aus und belohnte sich schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit einer komfortablen Zwei-Tore-Führung. In der Schlussphase musste der FCM nur eine brenzlige Situation überstehen. Nollenberger kratzte einen Schuss von Lautern-Stürmer Mergim Berisha für den bereits geschlagenen Torhüter Dominik Reimann aber noch von der Torlinie.
Dynamo Dresden hat dagegen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Im Kellerduell bei Eintracht Braunschweig kamen die Sachsen nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Überschattet wurde die Partie vom Tod eines Braunschweiger Fans auf der Tribüne. Trotz wiederholter Reanimationsversuche durch die anwesenden Sanitäter verstarb der Mann. Minutenlang schwiegen beide Fankurven, ehe die Familie über die Stadionsprecher ausrichten ließ, dass die Anhänger ihre Teams lautstark weiter unterstützen sollten.Die Gäste erwischten einen Traumstart, gingen durch Nikolai Rapp nach einer Ecke in Führung (3.). Die Führung hielt allerdings nur 80 Sekunden, dann glich Maximilian Entrup auf der Gegenseite aus (5.). Mitte der zweiten Halbzeit brachte Mehmet Aydin die Eintracht per verwandeltem Foulelfmeter sogar in Führung (68.), diesmal hatte Dresden die schnelle Antwort parat. Thomas Keller köpfte nach einem Eckstoß zum 2:2-Endstand ein (72.).









