Stand: 12.09.2026 • 15:07 Uhr

Auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der BRICS-Länder in Neu-Delhi hat Chinas Präsident Xi mehr Einsatz für Frieden im Nahen Osten gefordert. Man müsse "auf der richtigen Seite der Geschichte" stehen, sagte er.

Chinas Staatschef Xi Jinping hat beim BRICS-Gipfel die führenden Schwellenländer dazu aufgerufen, beim Krieg in Nahost eine Rolle als Friedensvermittler zu übernehmen. China sei bereit, gemeinsam mit den BRICS-Mitgliedern seinen Teil zur Herstellung von Frieden und Stabilität beizutragen, sagte er bei dem Treffen im indischen Neu-Delhi.

Defizite bei Frieden und Sicherheit

Die Lage in der Region sei komplex, und der Krieg füge den Völkern der Region schwere Verluste zu, sagte Xi. Er verwies darauf, dass die internationale Ordnung herausgefordert werde und es mehr Defizite bei Frieden und Sicherheit gebe. Der Krieg in der Golf-Region sei nicht im Interesse der internationalen Gemeinschaft. Die BRICS-Staaten müssten daher "auf der richtigen Seite der Geschichte" stehen, forderte er.