PfadnavigationHomeSportFußballMedizinischer NoteinsatzTragischer Todesfall überschattet Zweitliga-Spiel in BraunschweigStand: 14:33 UhrLesedauer: 2 MinutenBlick auf die Tribüne, während hinter einem weißen Tuch Notärzte im Einsatz sindQuelle: Swen Pförtner/dpaEin dramatischer Notfall auf der Tribüne verzögert den Anpfiff des Zweitliga-Spiels am Samstag in Braunschweig. Rettungskräfte schirmen den Einsatzort ab – auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt der Zuschauer.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenWegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne hatte sich am Samstag der Anpfiff der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden in der zweiten Fußball-Bundesliga am verzögert. Noch während die Partie dann später lief, teilte Eintracht mit, dass der Zuschauer, der behandelt werden musste, gestorben sei.„Vor dem Anpfiff unseres heutigen Heimspiels gegen Dynamo Dresden kam es auf der Tribüne zu einem medizinischen Notfall. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist der betroffene Eintracht-Fan leider auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben“, schrieb der Klub: „Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen. In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund. Unser Dank gilt allen Fans im EINTRACHT-STADION, die mit Verständnis und Mitgefühl reagiert haben.“In der Übertragung des Spiels beim Fernsehsender Sky war vor dem Anpfiff von einem „sehr, sehr ernsthaften Fall“ die Rede. Rettungskräfte schirmten den Ort auf der Tribüne mit großen weißen Planen ab. Per Stadiondurchsage wurde mitgeteilt, dass ein Mensch um sein Leben kämpfe.Lesen Sie auchDie Spieler von Eintracht Braunschweig standen zur Zeit des ursprünglich geplanten Spielbeginns schon auf dem Rasen und verlängerten kurzerhand ihr Aufwärmprogramm. Die Dynamo-Profis blieben zunächst länger in der Kabine, kamen später dann aber auch auf den Rasen und nahmen das Warm-up wieder auf.Nach einem kurzen Gang in die Kabinen liefen die Mannschaften dann mit einer Viertelstunde Verspätung gemeinsam ein, ehe der 31 Jahre alte Schiedsrichter Lars Erbst die Begegnung um 13.15 Uhr freigab.dpa/LaGa