PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaFC Bayern MünchenTV-Auftritt„In Social Media, TikTok und wie das alles heißt, wird er gefeiert“, sagt Eberl zu OliseStand: 11:59 UhrLesedauer: 2 MinutenMichael Olise spielt seit 2025 für den FC Bayern. Mit dieser Geste feiert er seine ToreQuelle: Sven Hoppe/dpaEin einsilbiger TV-Auftritt von Michael Olise hat für Aufsehen gesorgt. Der FC Bayern verteidigt das Interview. Sportvorstand Max Eberl sieht darin Nähe zu jungen Fans, Trainer Vincent Kompany sieht Nutzen für Sponsoren.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenStürmer-Star Michael Olise sorgte in dieser Woche mit einem Interview und extrem einsilbigen Antworten für Aufsehen. Der FC Bayern hat mit dem Auftreten seines Offensivprofis an TV-Mikrofonen aber kein Problem - im Gegenteil. „In Social Media, TikTok und wie das alles heißt, wird er gefeiert, weil die Leute sagen: Das ist ein Fußballer, der soll Fußball spielen, der soll Spaß haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Und die Kiddies und die Jugendlichen können sich damit ein Stück weit mehr identifizieren als vielleicht wir.“Olise war beim 5:0 der Münchner in der Champions League gegen den FK Bodø/Glimt als Spieler des Spiels gewählt worden und deswegen beim Pay-TV-Sender DAZN zum Interview erschienen. Dort aber antwortete er auf die Fragen des Reporters nur mit jeweils wenigen Worten – nach einer Minute war das Gespräch auch schon wieder vorbei. Manche Kommentatoren warfen dem 24-jährigen Franzosen daraufhin mangelnden Respekt oder Überheblichkeit vor.Lesen Sie auchSein Trainer Vincent Kompany sieht es ganz anders. Er unterstrich vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in Elversberg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN), dass just so ein Interview viral gehe und alle davon profitierten. „Kein Sponsor und kein Journalist“ habe einen Nachteil durch Olises Art, „jeder genießt es“.Kompany zeigt vollstes VerständnisEberl meinte: „Michael ist einer, der Fußball spielen möchte und den das daneben relativ kaltlässt.“ Genau wegen der Qualitäten sei man in München auch so froh über den Offensivwirbler. „Lieber er spielt so, wie er spielt und wird in fünf Spielen dreimal Man of the Match, das ist mir deutlich lieber.“Dass es etwa Sponsoren ärgere, wenn ein Spieler in Interviews wenig eloquent auftrete, das glaubt Kompany nicht. Er selbst sei schon lange in dem Geschäft, betonte der Coach und sagte: „Sponsoren wollen, dass über sie gesprochen wird. Und wenn Michael da ist, dann wird über die Sponsoren gesprochen.“dpa/LaGa