Mit Office, Teams, Zoom, Google Workspace & Co. beherrschen US-Konzerne weite Teile des europäischen Software- und Cloudmarktes. Doch immer mehr Privatnutzer, Unternehmen und Behörden versuchen, ihre Abhängigkeit von US-Diensten zu reduzieren; nicht zuletzt wegen des unberechenbaren US-Präsidenten. In dieser Folge des c’t uplink diskutieren wir, welche Möglichkeiten es gibt, digital souveräner zu werden.

c’t-Redakteurin Greta Friedrich moderiert das Gespräch und stellt europäische Alternativen zu Microsoft 365 und Google Workspace vor. Die digitalen Arbeitsumgebungen Infomaniak kSuite, mailbox, Ionos Nextcloud Workspace, Proton Workspace und Souvera Workspace sind sämtlich als schlüsselfertige SaaS-Angebote verfügbar. Nutzer zahlen also Abogebühren, sparen sich aber Arbeitsaufwand.

Anders sieht das bei der frei verfügbaren Community-Edition von openDesk aus, entwickelt vom Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) aus Deutschland: c’t-Redakteur Niklas Dierking hat für c’t-Ausgabe 19/2026 getestet, wie man diese Software selbst betreiben kann. Im c’t uplink berichtet er, was dabei besonders herausfordernd war und für wen sich diese Lösung eignet.

openDesk ist aktuell vor allem im öffentlichen Sektor im Einsatz. c’t-Redakteur Christian Wölbert gibt im Podcast einen Überblick über die Versuche der Behörden, ihre Abhängigkeit von Microsoft Exchange und Office zu reduzieren.