Nach tagelangen Debatten über ihren Posten legt die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp ihr Amt nun doch nieder. CDU-Chef Friedrich Merz und die Politikerin aus Baden-Württemberg hätten »in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden, dass Christina Stumpp das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin am 21.September 2026 niederlegen wird«, teilte die CDU mit.
Stumpp weigerte sich zunächstDarauf hatte sich die Runde der sogenannten Teppichhändler in der Bundestagsfraktion verständigt. Ihr gehören die Vorsitzenden der Landesgruppen ebenso an wie Vertreter der soziologischen Gruppen, von denen es sechs gibt, etwa die Arbeitnehmergruppe oder den mächtigen Parlamentskreis Mittelstand. Allerdings weigerte Stumpp zunächst, ihr Amt aufzugeben. Über die Personalprobleme hatte zuerst der Podcast »Machtwechsel« berichtet.
In der nun veröffentlichten Mitteilung der CDU finden sich keine guten Wünsche für Stumpps Zukunft. Parteichef Friedrich Merz lässt sich lediglich zitieren, dass er ihr für das vertrauensvolle Miteinander danke. »Wir werden in der gemeinsamen Bundestagsfraktion verbunden bleiben.«Stumpp wird in der Parteimitteilung mit den Worten wiedergegeben, es sei ihr eine »große Ehre und Freude« gewesen, dass sie sich »in den vergangenen vier Jahren in der CDU für unsere rund 72.500 ehrenamtlichen und hauptamtlichen kommunalen Vertreterinnen und Vertreter einsetzen« habe dürfen. Sie habe in der Zeit »rund 75 Prozent unserer Kreisverbände besucht«. Mit der Gründung des Netzwerks für Frauen in der Kommunalpolitik women@cdu habe sie zudem »mehr Frauen für unsere Kommunalpolitik begeistern« können.










