FilterPfungstadt: Schwerer Motorradunfall auf der BAB 67Bei einem Verkehrsunfall ist eine 24 Jahre alte Motorradfahrerin am Freitagnachmittag auf der BAB 67 kurz nach dem Darmstädter Kreuz bei Pfungstadt schwer verletzt worden. Laut Polizei habe eine 63 Jahre alte Autofahrerin verkehrsbedingt abgebremst. Die Motorradfahrerin habe den Aufprall nicht mehr verhindern können und sei gestürzt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Autobahn in Richtung Süden wurde für drei Stunden voll gesperrt. Die zuständige Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen. Den entstandenen Schaden bezifferte die Polizei auf 15.000 Euro. (dpa)Polizei schnappt mutmaßliche Einbrecherbande Nach einer Einbruchserie im Kreis Hersfeld-Rotenburg sind drei mutmaßliche Mitglieder einer Bande festgenommen worden. In deren Wohnungen in Rotenburg an der Fulda und Cornberg sowie in ihren Fahrzeugen sei unter anderem mutmaßliches Diebesgut sowie Einbruchswerkzeug gefunden worden, teilten die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Fulda mit. Die drei Männer im Alter von 20, 30 und 33 Jahren wurden festgenommen. Während der Dreißigjährige wieder entlassen wurde, sollten die beiden weiteren Männer der Haftrichterin vorgeführt werden. (dpa)Frankfurt. Als die Polizei in Frankfurt einen Jugendlichen im gestohlenen Mietwagen stoppen will, wählt dieser einen ungewöhnlichen Fluchtweg. Falscher Polizist wirft in Ranstadt sein Handy an die WandRanstadt. Mit ihrer Schusseligkeit hat eine Frau einen Trickbetrüger in Ober-Mockstadt aus der Fassung gebracht. Zunächst hatte die Frau den Mann in ihr Haus gelassen. Dem Besuch ging der Anruf eines angeblichen Polizisten mit der Nachricht voraus, Einbrecher seien in dem Ort in der Wetterau unterwegs und auf dem Weg zu ihrem Haus. Sie solle einem Kollegen ihre Wertsachen geben. So stellte sich laut Polizei der Besucher als Polizeibeamter vor. Die Frau ließ ihn ein und führte ihn zu einem Wertschrank geführt. Als ihr jedoch das Passwort nicht einfiel und sie nicht nach dem Schrankschlüssel suchen wollte, warf der Unbekannte das Mobiltelefon der Frau an die Wand und flüchtete ohne Beute aus dem Haus, wie es weiter heißt. Der Täter wird als 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und schmal beschrieben. Er hat laut Zeugin einen hellen Teint, ein schmales Gesicht und schwarze zurückgegelte Haare. Bekleidet war der Unbekannte mit einem weißen langen Hemd und einer weißen langen Leinenhose. Die Kriminalpolizei erbittet Hinweise unter 06031/6010. Frankfurt: Drei Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Auto und U-Bahn Beim Zusammenstoß eines Autos mit einer U-Bahn in Frankfurt sind drei Menschen leicht verletzt worden. Bei den Verletzten handelt es sich um Fahrgäste der U-Bahn, wie die Polizei mitteilte.Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen bog die 79 Jahre alte Autofahrerin bei dem Unfall am Donnerstagmittag an einer Kreuzung nach links ab. Das ist nach Angaben der Polizei an dieser Stelle jedoch verboten.Beim Abbiegen sei die Autofahrerin mit der U-Bahn kollidiert. Der U-Bahn-Fahrer habe den Zusammenstoß trotz Notbremsung nicht verhindern können. Die Polizei ermittelt nun, was die Ursache des Unfalls gewesen sein könnte. (dpa)Hanau: Autobahn-Auffahrt zur A66 wird gesperrt Hanau. Wegen Bauarbeiten an Zufahrten auf die Autobahn 66 bei Hanau müssen Autofahrer ab kommender Woche Umleitungen und gesperrte Fahrstreifen in Kauf nehmen. Beginn der Arbeiten an der Anschlussstelle Hanau-Nord sei am kommenden Montag, 14. September, um 19 Uhr. Am 27. September würden die Einschränkungen spätabends aufgehoben, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Die Fahrbahnen seien erheblich beschädigt und müssten erneuert werden. Die betroffenen Strecken:Die Zufahrt von der B45 in Richtung Hanau zur A66 in Richtung Frankfurt wird gesperrt, die Umleitung führt zur Autobahnzufahrt Hanau-West. Die Zufahrt von der B45 in Richtung Friedberg zur A66 Richtung Frankfurt wird ebenfalls gesperrt, die Umleitung führt zur Autobahnzufahrt Maintal-Dörnigheim. Auf der B45 wird zudem in Fahrtrichtung Hanau auf Höhe der Verzögerungsspur der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. (dpa) Hitzesommer hinterlässt Schäden an Autobahnen Wiesbaden. Der Sommer hat nicht nur in der Natur Spuren hinterlassen, die Hitze hat auch Schäden an den Straßen in Hessen verursacht. Die Autobahnen sind davon stärker betroffen als andere Verkehrsstraßen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.Hintergrund ist, dass auf Autobahnen mehr und vor allem auch schwerere Fahrzeuge fahren, wie die Autobahn GmbH erläuterte, die im Auftrag des Bundes für die deutschen Autobahnen zuständig ist. Demnach gab es vier größere Schäden durch Hitze auf der A3, der A66, der A67 und der A643.Einige kleinere Schäden gab es auch auf Landesstraßen sowie in Frankfurt und Fulda, wie die Verkehrsbehörde Hessen Mobil und die städtischen Pressestellen mitteilten. Die meisten Schäden seien behoben, einige Reparaturen stünden allerdings noch aus.Eine Methode, um Hitzeschäden in Zukunft zu vermeiden, ist die Verwendung von hellerem oder widerstandsfähigerem Asphalt. Frankfurt, Kassel und Darmstadt verwendeten diese helleren Asphaltbeläge schon seit einigen Jahren, teilten die städtischen Pressestellen mit. Auch Hessen Mobil setzt auf diese Straßenbeläge. Die Autobahn GmbH betonte die Rolle von Neu- und Ausbaumaßnahmen nach dem aktuellen Stand der Technik. Das könne die meisten hitzebedingten Schäden vermeiden. Besonders gefährdete Abschnitte würden bevorzugt erneuert. (dpa)Nidda kündigt Vertrag mit Thermen-Investor für Bad SalzhausenNidda. Die Stadt will den Vertrag mit dem Investor Interspa kündigen. Interspa sollte in Bad Salzhausen die neue Liebig-Therme hochziehen und hat zu diesem Zweck schon den Altbau weitgehend abgerissen. „Der Magistrat hat diese Entscheidung getroffen, nachdem die im Grundstückskaufvertrag vorgesehenen Voraussetzungen nicht fristgerecht eingetreten waren und sich auch mittelfristig keine tragfähige Lösung abzeichnete, die ohne eine weitere Kostenbeteiligung der Stadt umgesetzt werden könnte“, teilt die Stadt mit. Die Stadtverordnetenversammlung hat nun die abschließende Entscheidung in der Hand. Bad Salzhausen ist der kleinste hessische Kurort und im nächsten Jahr ein Schauplatz der Landesgartenschau Oberhessen 2027. Der Vertrag habe unter anderem vorgesehen, dass innerhalb von neun Monaten nach der Beurkundung eine Baugenehmigung erteilt werde. Die vertragliche Frist endete laut Stadt am 5. März. Eine Baugenehmigung liege weiterhin nicht vor. „Die Stadt Nidda hat das Vorhaben über einen langen Zeitraum konstruktiv begleitet und die notwendigen kommunalen Entscheidungen verantwortungsvoll vorbereitet“, erklärt Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard. „Gleichzeitig sind wir verpflichtet, die vertraglichen Grundlagen einzuhalten und die Interessen der Stadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie des Kurstandorts Bad Salzhausen zu wahren. Nach Ablauf der vereinbarten Frist war eine klare Entscheidung erforderlich“, hebt er hervor. Der von Interspa begonnenen Abriss der alten Therme werde die Stadt nun weiterverfolgen. Bis zur Landesgartenschau im nächsten Jahr werde ein entsprechender Sichtschutz dafür sorgen, dass von der Baustelle so wenig wie möglich zu sehen sein werde. Am Sonntag kann es Starkregen über Hessen gebenOffenbach. Der Freitag beginnt in Hessen zunächst teils heiter und meist trocken. Später wird es von Nordwesten her wolkiger, am ehesten regnet es im Norden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Die Höchsttemperaturen erreichen demnach zwischen 20 und 25 Grad, in Hochlagen bis 18 Grad. In der Nacht zum Samstag kühlt es laut DWD bei wechselnder Bewölkung auf 12 bis 7 Grad ab. Es bleibe meist niederschlagsfrei, örtlich bilde sich Hochnebel oder Nebel.Am Samstag können sich die Menschen auf freundliches und überwiegend trockenes Wetter freuen. Wenn sich der Nebel aufgelöst hat, ist es den Prognosen zufolge wechselnd bewölkt, im Süden heiter. Die Höchsttemperaturen erreichen 21 bis 26 Grad, in den höchsten Lagen bis 18 Grad. Etwas ungemütlicher wird es voraussichtlich am Sonntag: Wie der DWD mitteilte, ist es meist stark bewölkt, es zieht Regen durch. Vereinzelt seien Gewitter möglich, die lokal eng begrenzt Starkregen und starke bis stürmische Böen bringen könnten. Laut Wetterdienst liegen die Höchsttemperaturen im Norden von Hessen bei 20 Grad, im Süden bei 25 Grad. (dpa)Friedberg treibt Pläne für Parkhaus mit Kino weiterFriedberg. Die Wetterauer Kreisstadt verfolgt ihre Pläne für den Bau eines neuen Parkhauses mit benachbartem Kino am Rande der Innenstadt weiter. Dies hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordneten am Donnerstagabend in einer Sondersitzung beschlossen. Der Beschluss hatte sich um eine Woche verzögert, um ein neues Rechtsgutachten besser beurteilen zu können.Das bestehende City-Parkhaus in der Alten Bahnhofstraße ist in einem schlechten baulichen Zustand und muss ersetzt werden. In der Vergangenheit hat die Stadtverwaltung unterschiedliche Varianten für einen Neubau untersucht. Grundlage der weiteren Planungs- und Ausschreibungsschritte soll nun die Verbindung eines benutzerfreundlichen Parkhauses mit einem Kino sein, wie es aus dem Rathaus heißt. Das neue Parkhaus soll 379 Stellplätze vorhalten. Das Kino ist nach aktuellem Planungsstand mit sechs Sälen und insgesamt 540 Sitzplätzen vorgesehen. Ein Gutachten geht von einem Potential von rund 160.000 Kinobesuchen pro Jahr aus. Die konkrete Ausgestaltung des Gebäudekomplexes wird erst im weiteren Planungsverfahren festgelegt. Brücke über A45 bei Herborn wird abgerissen: UmleitungDillenburg/Herborn. Autofahrer, die an diesem Wochenende auf der Autobahn 45 rund um Herborn und Dillenburg unterwegs sind, müssen sich auf einen Umweg einstellen. Grund dafür ist der Abriss einer Überführung. Für die Arbeiten wird die A45 nach Angaben der Autobahn GmbH vom heutigen Abend um 22 Uhr bis zum Montagmorgen um 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dillenburg und Herborn-West gesperrt. Über zwei Umleitungen - die U38 und U15 - kann der Verkehr während dieser Zeit weiter fließen. So verlaufen die beiden Umleitungsstrecken: U15 in Fahrtrichtung Aschaffenburg-Dortmund: Von der Anschlussstelle Herborn-West über die Bundesstraßen 255, 414 und 54 bis zur Anschlussstelle Haiger/BurbachU38 in Fahrtrichtung Dortmund-Aschaffenburg: Von der Anschlussstelle Dillenburg auf der Bundesstraße 277 über Dillenburg und Herborn bis zur Anschlussstelle Herborn-SüdDas Überführungsbauwerk „Kiefernweg/Herborn-Burg“ ist den Angaben zufolge sanierungsbedürftig und wird nicht ersetzt. Dies hat laut Autobahn mehrere Gründe: Zum einen stehe Anwohnern und Forstleuten als Alternative in rund 300 Metern Entfernung die Unterführung der Talbrücke Windelbach zur Verfügung, um vom Dorf in den Wald zu gelangen. Zum anderen sei im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A45 zwischen der Talbrücke Lützelbach und der Anschlussstelle Herborn-West der Bau von Lärmschutzwänden geplant. „Bliebe das Überführungsbauwerk „Kiefernweg“ stehen, gäbe es in diesem Bereich eine Unterbrechung des Lärmschutzes“, erklärte die bundeseigene Gesellschaft. (dpa)A66 bei Wiesbaden und A3 bei Bad Camberg gesperrtWiesbaden/Bad Camberg. Auf der A66 und A3 hat es am Donnerstagnachmittag innerhalb kurzer Zeit drei Unfälle gegeben. Ein Motorradfahrer wurde schwer verletzt, drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Mehrere Abschnitte der Autobahnen waren danach jeweils über eine Stunde komplett gesperrt, wie die Polizei mitteilte.Zuerst habe ein Autofahrer auf der A66 wegen eines geplatzten Reifens die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei gegen die Mittelplanke geprallt. Dadurch sei das Auto auf das Dach katapultiert worden. Vier hinter ihm fahrende Autofahrer hätten nicht mehr ausweichen können und seien ineinander gefahren. Der Fahrer des ersten Autos und eines weiteren wurden dabei leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Da die Unfallfahrzeuge alle drei Fahrstreifen blockierten, wurde die Autobahn Richtung Frankfurt bei Wiesbaden-Erbenheim für eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Nur wenige Minuten nach diesem Unfall habe ein Motorradfahrer auf der gleichen Autobahn ein Auto mit Anhänger auf dem mittleren Fahrstreifen überholt – verbotenerweise von rechts, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er auf den Anhänger aufgefahren und gestürzt. Da er den Angaben nach nur einen Helm und keine weitere Schutzkleidung trug, verletzte er sich schwer. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden. Auch hier wurden alle drei Fahrstreifen während der Rettungseinsätze für eine Stunde gesperrt. Es staute sich auf circa zehn Kilometer zurück. Auch auf der Gegenfahrbahn sei ein fünf Kilometer langer Stau entstanden – da laut Polizei die Vorbeifahrenden die Unfallstelle zu interessiert betrachteten. Auf der A3 seien eine Stunde später zwei Autos, die gleichzeitig von der Rastanlage Bad Camberg wieder auf die Autobahn auffuhren, mit zwei Autos auf der Autobahn kollidiert. Laut Polizei wurde einer der Fahrer leicht verletzt. Wegen der Trümmerteile musste die Autobahn auch hier für eine Stunde komplett gesperrt werden, wovon der Verkehr stark beeinträchtigt war. (dpa)Keltereien pressen von heute an Süßen – und brauchen noch Äpfel Frankfurt. Fruchtsaft-Kelterer in Hessen rechnen angesichts des heißen und trockenen Sommers mit Einbußen bei der Apfelernte. Die diesjährige Ernte sei tatsächlich alarmierend, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien. Der Verband hat die neue Keltersaison offiziell eröffnet. „Äpfel brauchen zwar Sonnenschein, aber in diesem Jahr war es zu viel Sonne und zu wenig Regen“, erläutert Heil. Dadurch hätten viele Äpfel Schäden wie Sonnenbrand davongetragen oder seien zu früh vom Baum gefallen. Die Früchte seien dieses Jahr außerdem sehr klein.Noch mehr als sonst seien die Keltereien daher auf private Streuobstwiesenbesitzer angewiesen: „Die Keltereien können jeden Apfel gebrauchen, auch das Fallobst und die vielleicht nicht so schönen Exemplare“, sagt der Vorsitzende. Wichtig sei aber, dass die späten Sorten noch etwas an den Bäumen hängen bleiben, bis sie wirklich reif sind. Denn dadurch würden die Äpfel größer und zuckerhaltiger.Spätestens am Wochenende würden alle Keltereien anfangen, die Äpfel zu verarbeiten. Neben dem klassischen Apfelwein seien alkoholfreie Varianten sehr beliebt. Streuobstwiesenbesitzer könnten ab dann ihre Äpfel für die Saftgewinnung abgeben. In dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien sind mehr als 30 Keltereien organisiert. (dpa)40 neue Hinweise zu getöteter Joggerin in Lampertheim Lampertheim. Der gewaltsame Tod einer Joggerin im südhessischen Lampertheim war diese Woche Thema in der TV-Sendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“, was zu 40 neuen Hinweisen zu dem Fall geführt hat. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt, Sebastian Knell, mitteilte, würden die Hinweise nun ausgewertet. Weitere Angaben machte er aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht.Die 36 Jahre alte Lehrerin war am 16. September 2024 mit mehreren Messerstichen getötet worden. Ihre Leiche wurde rund 1,2 Kilometer von einem Waldparkplatz entfernt gefunden, an dem sie ihr Auto abgestellt hatte. Innenminister: Warntag in Hessen ein ErfolgWiesbaden. Der Warntag mit Probealarm per Sirenen und Smartphones hat in Hessen gut funktioniert. Das hat das hessische Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt. Bis auf Schwierigkeiten in einzelnen Städten seien die Rückmeldungen an das Land positiv ausgefallen. Innenminister Roman Poseck (CDU) hob besonders die Bedeutung der Sirenen hervor. Der Minister sprach von ei­nem „Weckeffekt“. Überall und jederzeit müsse die Bevölkerung erreicht werden, auch dann, wenn der Akku des Smartphones gerade leer sei. Deshalb seien die Warnsirenen das „hörbare Fundament“ für die Alarmierung. Beim Aktionstag am Donnerstag wurde um 11 Uhr ein Probealarm ausgelöst. Smartphones wurden dabei über Warnapps wie NINA oder über Cell-Broadcast, ein direktes Funksi­gnal, erreicht, wie das Ministerium be­richtete. 4000 Warnsirenen in den hessischen Städten hätten ebenfalls ein Signal abgegeben. Die Sirenen werden dem Ministerium zufolge per Digitalfunk von der Leitfunkstelle in Kassel direkt angesteuert. Auch über Radio und Fernsehen seien Probewarnungen verbreitet worden. Mit dem Warntag solle die Bevölkerung auf mögliche Gefahren und Notlagen aufmerksam gemacht werden. Dazu zählten militärische Angriffe von außen, Terroranschläge im Land und Großeinsätze der Feuerwehr. Mehr ladenTickarooLive Blog Software