Es brodelt weiter bei Volkswagen: Betriebsrat und IG Metall fordern das Management zu einem Überprüfungsgespräch auf. Einen Termin soll es noch in diesem Monat geben.
11.09.2026, 17.18 Uhr
Gewerkschafter Gröger, Betriebsratschefin Cavallo: »Anhaltend desaströse Kommunikation«
Nach der Einigung im VW-Aufsichtsrat auf einen schärferen Sparkurs will die Arbeitnehmerseite das Management zu einem Überprüfungsgespräch zwingen. Dazu zieht die IG Metall eine Klausel aus dem Zukunftstarifvertrag, auf den sich die Akteure im Dezember 2024 geeinigt hatten . Das habe die Tarifkommission einstimmig entschieden, sagte der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger. »Wir fordern jetzt also das Unternehmen auf, an den Tisch zu kommen, sich zu erklären und mit uns darüber zu reden, dass und wie dieser Tarifvertrag eingehalten wird.«
Für die Beschäftigten bleibt alles, wie es ist. Das Ziehen der Klausel ändere nichts an den Bestimmungen des Tarifvertrags und kündige diesen auch nicht, sagte der Gewerkschafter. Auch die Beschäftigungssicherung sei nicht antastbar. »Aber es ist die Verpflichtung, wenn eine Seite auffordert, dass die andere Seite auch an den Tisch kommt«, sagte Gröger. Die Erwartung sei, dass die Gespräche noch in diesem Quartal, also bis Ende September, stattfinden.











