Michelle Obama schlug die Hände über dem Kopf zusammen, mehr als 20.000 Zuschauer schrien entsetzt auf. Als Fanliebling Coco Gauff einen Überkopfball ins Aus schmetterte, war der Traum der Zuschauer von einer US-Amerikanerin im Finale der US Open geplatzt und das Duell der derzeit besten Tennisspielerinnen perfekt.Die Nummer eins und zwei der Welt, Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina, spielen im Endspiel des Grand-Slam-Turniers von New York um den Titel. Vor den Augen der früheren First Lady Obama in der ersten Reihe auf der Ehrentribüne setzte sich Sabalenka im ersten Halbfinale gegen die Amerikanerin Jessica Pegula souverän 7:5, 6:2 durch. Sie steht nun zum vierten Mal in Serie im Endspiel der US Open.Anschließend folgte ihr die Kasachin Rybakina mit dem 3:6, 6:4, 6:4 in einem mitreißenden Spiel gegen Coco Gauff. »Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf«, sagte Rybakina. Sie erwartet jetzt ein hartes Finalduell mit Sabalenka: »Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie.«
Frauen-Profitour finanziell angeschlagen?Zum Ende des Grand Slams sorgt ein Bericht über die finanzielle Situation der Profiorganisation der Frauen für Aufregung. Wie der britische »Telegraph» berichtete, soll die WTA zum Ende des Jahres nur noch über 15 Millionen US-Dollar (12,9 Millionen Euro) an Reserven verfügen.Der Verlust für das Jahr 2026 sei mit 23 Millionen Dollar prognostiziert, demnach würde die WTA kommendes Jahr seine Reserven aufgebraucht haben, sollte sich der Trend fortsetzen. Ein Großteil des Defizits sei mit der vorzeitigen Auflösung des Vertrags mit Saudi-Arabien über die Ausrichtung der WTA Finals begründet, hieß es weiter. Die WTA ist für eine Stellungnahme angefragt.












