Mitte des ersten Satzes wurde es auf einmal laut, so laut wie wohl kein Mal zuvor an diesem Donnerstag bei den US Open. Die beiden Spielerinnen, die sich auf dem Hartplatz gegenüberstanden, saßen gerade auf ihren Sitzen bei der 90-sekündigen Seitenwechselpause. Die rund 23 000 Zuschauer im Arthur Ashe Stadium, der weltweit größten Tennisarena, blickten gebannt nach oben. Auf den riesigen Bildschirmen wurde eine Frau eingeblendet. Sie trug ein rot-weiß-schwarz gestreiftes Oberteil, lächelte und winkte freundlich. Michelle Obama, 62, war es. Und ja, sie saß leibhaftig im Stadion. Sie war ganz unten zu erkennen, in Reihe eins, direkt hinter einer der zwei Grundlinien. Die Ehefrau des früheren US-Präsidenten Barack Obama hatte zweifellos ihren Spaß daran, dass sich alle anderen so über ihre Anwesenheit freuten. Eine Win-Win-Situation für alle.
US Open im Tennis: Bei den Frauen trifft Rybakina im Finale auf Sabalenka
Das Frauenturnier bietet in Flushing Meadows aufregenden Sport und bringt mit Finalistin Jelena Rybakina nun eine neue Nummer eins hervor.












