PfadnavigationHomePanoramaGraubünden in der SchweizReisebus stößt gegen Leitplanke und stürzt um – fünf Tote bei UnfallStand: 10:04 UhrLesedauer: 2 MinutenAn Bord des verunglückten Busses befanden sich 48 NiederländerQuelle: Jon Duschletta/Engadiner Post via ANP/dpaEin niederländischer Reisebus ist in Graubünden gegen eine Leitplanke gefahren und auf die Seite gestürzt. Fünf Menschen starben, 40 weitere wurden verletzt.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBei einem Busunglück in der Schweiz sind nach Angaben der Polizei fünf Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Die Behörden hatten sich nach dem schweren Unfall eines niederländischen Reisebusses am Donnerstag zunächst nicht zur Zahl der Opfer geäußert. An Bord des Busses waren nach Polizeiangaben wohl knapp 50 Personen. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Verbandes ANVR sprach gegenüber der Zeitung „Blick“ von einer 48-köpfigen Reisegruppe.Das Unglück ereignete sich am späten Nachmittag im Engadin-Tal im Kanton Graubünden. Zwischen den Orten Susch und Zernez sei der Bus gegen eine Leitplanke gestoßen, von der Straße abgekommen und auf die Seite gestürzt, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Schließlich blieb er auf einer niedrigen Böschung neben der Fahrbahn liegen. Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle aus.Aufwändige BergungsaktionDer Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz“, hieß es in einer Stellungnahme von Oad. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“ Aktuell könnten noch keine weiteren Informationen gegeben werden. „Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen.“ Die Graubündner Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich „zutiefst schockiert und bestürzt“ über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.Wie die niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad“ berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus trug das Logo des Reisebusunternehmens Hartemink aus Eibergen. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt liegt.AFP/dpa/rct/ll
Schweiz: Reisebus stößt gegen Leitplanke und stürzt um – fünf Tote bei Unfall - WELT
Ein niederländischer Reisebus ist in Graubünden gegen eine Leitplanke gefahren und auf die Seite gestürzt. Fünf Menschen starben, 40 weitere wurden verletzt.













