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Iran-Krieg: UN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-Vormarsch Live-Blog Huthi nehmen wichtige Hafenstadt Mokka im Jemen ein +++ Blockade der Meerenge würde wichtige Ausweichroute für internationalen Schiffsverkehr kappen +++ Der Newsblog.
Hans Grundberg bei Gesprächen zum Jemen-Konflikt im Mai: Der UN-Sondergesandte warnt vor Gefahren für die internationale Schifffahrt durch den Vormarsch der Huthi-Rebellen. Foto: ReutersBehörde: Zwei Schiffe vor Oman beschossenIn der Straße von Hormus sind erneut zwei Schiffe angegriffen worden. Der Kapitän eines anderen Schiffes habe beobachtet, wie „vier unbekannte Geschosse“ die beiden Schiffe getroffen hätten, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall habe sich rund sieben Kilometer westlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Auf einem der Schiffe sei ein Brand ausgebrochen, während der Zustand des zweiten Schiffes unklar sei. Auch wer dafür verantwortlich war, ist ungewiss.Der Iran blockiert im Konflikt mit den USA mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge weitestgehend. Laut US-Medien eskortiert das US-Militär jedoch immer wieder erfolgreich Schiffe entlang der omanischen Küste durch die Passage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer des IranDie USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische Hisbollah und andere vom Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Mit den Strafmaßnahmen solle der Iran wirtschaftlich weiter isoliert werden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen im Irak, im Libanon und in der Türkei. Diese sollen die irakisch-schiitische Miliz Kataib Hisbollah, die unter dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stehe, und die libanesische Schiiten-Partei Hisbollah finanzieren.Die Sanktionen sind Teil eines am 24. August angekündigten Vorstoßes. „'Operation Economic Outcast' richtet sich gegen diejenigen, die weiterhin zum strauchelnden iranischen Regime halten“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. „Ob sie Terror finanzieren, Geld waschen oder dem Iran helfen, Sanktionen zu umgehen – wir werden sie finden, sie vom US-Finanzsystem ausschließen und die Netzwerke zerschlagen, die das Regime über Wasser halten.“UN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-VormarschDer UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokka durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab. Dies wecke ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon zerstörtDie israelische Armee hat unterirdische Stellungen der vom Iran unterstützen Hisbollah-Miliz im Südlibanon zerstört. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz bestätigten die Aktion und teilten auf der Plattform X mit, damit sei die Festigung der Sicherheitszone im Südlibanon abgeschlossen. Von libanesischer Seite gab es für die Zerstörung zunächst keine Bestätigung.Huthi nehmen wichtige Hafenstadt Mokka im Jemen einDie Huthi-Miliz hat nach Angaben aus jemenitischen Militärkreisen und Augenzeugenberichten zufolge die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka an der Westküste des Jemens eingenommen. Die vom Iran unterstützte Miliz kontrolliert damit einen wichtigen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres. Huthi-nahe Medien und Nutzer sozialer Netzwerke verbreiteten Videos, die Patrouillen der Miliz innerhalb von Mokka zeigen sollen. Die Aufnahmen konnten nicht unabhängig verifiziert werden. Iran setzt Frachtgebühr für ausländische Schiffe ausDer Iran hat einem Medienbericht zufolge eine Frachtgebühr von zehn Prozent für ausländische Schiffe vorübergehend ausgesetzt, die Öl, Gas und flüssige Erdölprodukte transportieren. Es handelt sich dabei um Lieferungen in den oder aus dem Iran, wie die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Fars meldet. Dem Bericht nach soll die Aussetzung die Transportkosten senken und ausländische Reedereien ermutigen, weiterhin Güter in den oder aus dem Iran zu befördern. Die USA blockieren im Zuge ihres Kriegs gegen die Islamische Republik seit geraumer Zeit die iranischen Ölexporte auf dem Seeweg.Huthis rücken am Roten Meer vor – Ölroute im FokusDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz ist im Jemen an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab auf dem Vormarsch. Die Kämpfer griffen Insidern zufolge die vorgelagerten Hanisch-Inseln im Roten Meer an, während die Regierungstruppen und ihre Verbündeten sich nach Süden in die Stadt Dhubab zurückzogen. Deren Kontrolle gilt zusammen mit der nahegelegenen Insel Perim als Schlüssel für die Vorherrschaft über den Bab al-Mandab.Eine Blockade würde für Golfstaaten wie Saudi-Arabien einen zentralen Handelsweg kappen, nachdem der Iran die Straße von Hormus als primäre Seeroute zwischen Asien und Europa faktisch bereits geschlossen hat. Die wegen der gefährlichen Navigationsbedingungen auch als „Tor der Tränen“ bekannte Schifffahrtsroute hat im Zuge des Kriegs der USA gegen den Iran zusätzlich enorm an Bedeutung gewonnen. Sie zählt zu den weltweit wichtigsten Strecken für den Transport von Rohöl und Kraftstoffen aus der Golfregion über den Suezkanal ins Mittelmeer sowie in umgekehrter Richtung für Handelsgüter mit Ziel Asien, darunter russisches Öl.Hormus-Blockade treibt weltweiten Kohleverbrauch anDie Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs treibt die weltweite Kohle-Nachfrage in die Höhe. Durch die Blockade komme es zu einem massiven Rückgang der Flüssiggas-Lieferungen, was die Preise stark steigen lasse, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris mit. Das habe Länder mit gasbefeuerten Kraftwerken und freien Kohlekraftwerkskapazitäten dazu veranlasst, verstärkt Strom aus Kohle zu erzeugen. Dadurch falle der Kohleverbrauch in Europa, Japan, Korea, China und anderen Märkten höher aus als zuvor erwartet.Infolgedessen werde nun prognostiziert, dass die weltweite Kohlen-Nachfrage – die im Vergleich zum Vorjahr eigentlich leicht zurückgehen sollte – 2026 um 1,2 Prozent steigen wird, wodurch der weltweite Verbrauch auf einen Rekordwert von 8,94 Milliarden Tonnen steigen wird. Ob sich dieser Trend auch 2027 fortsetzt, hänge davon ab, ob die Meerenge weiter blockiert bleibe. Die Kohlepreise hätten angesichts dieser Entwicklung auf jeden Fall angezogen.Huthi rücken auf strategisch wichtige Stadt im Jemen zuIm Jemen nehmen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz um strategisch wichtige Gebiete am Roten Meer zu. Die Huthi-Miliz rückt dabei nach Angaben von Augenzeugen und Militärkreisen weiter in Richtung der Hafenstadt Mokka an der Westküste vor. Regierungstruppen und ihre Verbündeten haben sich nach Angaben aus Kreisen des Militärs aus dem Gebiet bei Hais nördlich von Mokka zurückgezogen. Mokka liegt unmittelbar nördlich der Straße von Bab al-Mandab. Sie ist neben der Straße von Hormus eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten, unter anderem für Rohöl und Flüssiggas. Mit einer Übernahme könnten die vom Iran unterstützten Huthi den Schiffsverkehr im Roten Meer noch gezielter als bisher schon angreifen und blockieren.Medien: US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien beschädigtBei nächtlichen Angriffen auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sind einem Medienbericht zufolge mehrere US-Militärflugzeuge beschädigt worden. Das berichtet die CBS-Reporterin Jennifer Jacobs auf der Plattform X. Eine Maschine vom Typ A-10 Thunderbolt sei getroffen worden. Des Weiteren seien etwa acht F-15-Kampfjets leicht beschädigt worden. Wie dieBericht: Iran-Konflikt könnte bis Ende von Trumps Amtszeit dauernFührende Berater im Weißen Haus haben US-Präsident Donald Trump einem Zeitungsbericht zufolge davor gewarnt, dass der Konflikt mit dem Iran bis zum Ende seiner Amtszeit andauern könnte. Zu den Beratern zählten Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf US-Regierungskreise. In internen Gesprächen im Oval Office und im Lagezentrum hätten sie darauf hingewiesen, dass Teheran dem Druck der USA weiter standhalten könnte. Dadurch könnte sich die Auseinandersetzung bis über das Ende von Trumps Präsidentschaft im Januar 2029 hinaus hinziehen. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Einschätzung der Berater steht im Gegensatz zu Trumps öffentlichen Äußerungen. Der Präsident hatte am Mittwoch erklärt, er erwarte ein Ende des Krieges „unmittelbar nach“ den US-Kongresswahlen im November. Der Iran versuche, die Abstimmung zu beeinflussen, werde seinen Widerstand jedoch nicht mehr lange aufrechterhalten können. Trump räumte zudem ein, dass diplomatische Gespräche weiterhin möglich seien, diese jedoch nicht bevorzugt würden.Berichte über Explosionen im Süden des IransIm Süden des Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Straße von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hieß es weiter. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar.Das US-Militär hatte zuletzt mehrfach iranische Öltanker in der Straße von Hormus oder angrenzenden Gewässern angegriffen. Es reagierte damit, nach eigener Darstellung, auf Attacken der Iranischen Revolutionsgarden auf US‑Kriegsschiffe in der Region. Trump: Krieg endet unmittelbar nach US-KongresswahlenUS-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Krieg gegen den Iran „unmittelbar nach“ den US-Zwischenwahlen im November endet. Die Regierung in Teheran versuche, die Abstimmung zu beeinflussen, werde aber nicht länger durchhalten können, sagt er. Nach den Wahlen am 3. November würden auch die Ölpreise sinken.US-Behörde EIA hebt Ölpreis-Prognosen wegen Iran-Kriegs anDie US-Energiebehörde EIA hebt ihre Ölpreis-Prognosen für das laufende und das kommende Jahr an. Grund sei der rasche Rückgang der weltweiten Lagerbestände durch Lieferausfälle aus dem Nahen Osten infolge des Iran-Kriegs, teilt die Behörde mit. Für die Nordsee-Sorte Brent erwartet die EIA in diesem Jahr einen Durchschnittspreis von etwa 91 Dollar pro Barrel (159 Liter), was einem Anstieg von fast fünf Prozent gegenüber der vorherigen Schätzung für 2026 entspricht. Der Preis für die US-Sorte WTI werde voraussichtlich bei durchschnittlich 84,65 Dollar liegen und damit ebenfalls knapp fünf Prozent höher ausfallen. Der Bericht datiert vom 3. September und berücksichtigt noch nicht die jüngste Eskalation in Nahost.IAEA meldet Iran wegen Atomverstößen an UN-SicherheitsratDer 35-köpfige Gouverneursrat der UN-Atomenergiebehörde (IAEA) hat eine Resolution gegen den Iran verabschiedet. Damit wird die Islamische Republik wegen Verstößen gegen ihre Verpflichtungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen an den UN-Sicherheitsrat gemeldet, wie Diplomaten erklären. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass ein solcher Schritt unternommen wird. Die iranische Vertretung bei den internationalen Organisationen in Wien kritisiert den Beschluss auf der Plattform X als „voreingenommen“ und „politisch“. Die Entscheidung folgt auf eine Resolution vom 12. Juni des vergangenen Jahres, in der dem Iran die Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen attestiert wurde. Am Tag darauf hatten Israel und kurz darauf auch die USA mit der Bombardierung iranischer Atomanlagen begonnen. Für die Weiterleitung an den Sicherheitsrat war ein zweiter Beschluss erforderlich.Sparmaßnahmen: Irans Präsident schlägt autofreien Tag vorAngesichts drohender Versorgungsengpässe hat Irans Präsident Massud Peseschkian einen autofreien Wochentag vorgeschlagen. Der konservativ-moderate Regierungschef forderte bei einer Kabinettssitzung „einen Tag pro Woche ohne Auto“, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Ansatz müsse bei der Regierung und staatlichen Einrichtungen beginnen, bevor die Bevölkerung dazu aufgerufen werde, sagte er weiter.Tote und Verletzte bei Explosion in Waffenlager in SyrienIn Syrien sind bei einer Explosion in einem Waffenlager im Nordwesten des Landes nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet worden. Elf Personen seien verletzt worden, teilte die Presseabteilung der Provinz Idlib statt. Die Explosion ereignete sich in der Stadt Sarmada. Es hieß, die Operzahl könne noch steigen. Gründe für die Explosion wurden nicht genannt. Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums wurden in dem provisorischen Depot Waffen und Kriegsmaterial für den Weitertransport gelagert. Bei der Explosion seien auch mehrere Mitarbeiter des Ministeriums verletzt worden.Erst vor wenigen Tagen war es in der Stadt Binnisch in Idlib zu einer Explosion in einem Waffenlager gekommen, bei der es ebenfalls Tote und Verletzte gegeben hatte. Der Zivilschutz und Mitarbeiter der Hilfsorganisation Roter Halbmond in Syrien suchten am Mittwoch zunächst weiter nach Überlebenden unter den Trümmern. Proteste gegen möglichen Hormus-Einsatz in SüdkoreaIn der südkoreanischen Hauptstadt Seoul haben Dutzende Menschen gehen einen möglichen Einsatz des Militärs in der Straße von Hormus reagiert. Sie forderten die Regierung auf, jegliche Forderung der USA zurückzuweisen, die Sicherung der durch den Iran-Krieg weitgehend blockierten Wasserstraße zu unterstützen. Die Protestteilnehmer warfen der US-Regierung in Sprechchören vor, Druck auf ihr Land auszuüben, damit es Militärhilfe leistet.Die südkoreanische Regierung unter Präsident Lee Jae Myung hat nach eigenen Angaben Militärermittler in den Nahen Osten geschickt, die sich ein eigenes Bild von der Sicherheitslage verschaffen sollen. Eine Entscheidung über militärische Unterstützung sei jedoch nicht gefallen, hieß es aus Seoul.US-Präsident Donald Trump hatte die vorzeitige Beendigung eines gemeinsamen Militärmanövers mit Südkorea im August damit begründet, dass das Land Unterstützung für den US-israelischen Krieg gegen den Iran verweigert habe. Dem Sender Fox News sagte er in der vergangenen Woche, Seoul sei nicht bereit, Hilfe zu leisten, obwohl die USA selbst mit einer Militärpräsenz in Asien für die Sicherheit Südkoreas sorgten. Der Iran hat „schwere Konsequenzen“ für den Fall angekündigt, dass sich Südkorea an US-Einsätzen in der Straße von Hormus beteiligt.Iran kündigt erweitertes maritimes Sperrgebiet anDer Iran weitet sein maritimes Sperrgebiet bei der Straße von Hormus aus. Das neue Sperrgebiet erstrecke sich von der südiranischen Hafenstadt Tschabahar bis in Teile des Golfs von Oman und des Arabischen Meeres, teilt die Revolutionsgarde mit. Die genauen Koordinaten sollen noch bekanntgegeben werden. Die Ankündigung folgt auf Äußerungen des Sekretärs des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai. Dieser hatte staatlichen Medien zufolge erklärt, der Iran werde in den kommenden Tagen eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einrichten.Lufthansa-Gruppe fliegt ab Ende Oktober wieder nach DubaiDie Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nehmen ihre Verbindungen nach Dubai ab Ende Oktober schrittweise wieder auf. In der Spitze sollen künftig bis zu 36 wöchentliche Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate angeboten werden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.Den Anfang macht die Kernmarke Lufthansa am 25. Oktober mit fünf wöchentlichen Verbindungen von München. Einen Tag später folgt die Strecke ab Frankfurt. Auch die Töchter Swiss und Austrian Airlines nehmen ihre Flüge ab Zürich und Wien wieder auf. Eurowings fliegt das Emirat ab November von Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn an. Mit der Rückkehr nach Dubai baut der Lufthansa-Konzern sein Angebot im Nahen Osten wieder aus. Die Sicherheitslage in der Region werde weiterhin fortlaufend und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden bewertet, hieß es.Iran: Revolutionsgarden greifen zehn Schiffe im Golf anDie iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben zwei US-Schiffe und acht Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf einen US-Angriff auf fünf iranische Tanker, berichten staatliche Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Garden. Die zehn Schiffe hätten versucht, ein „verbotenes und unsicheres“ Gebiet in der Straße von Hormus zu durchqueren.US-Militär: Iranischer Öltanker versenktDas US-Militär hat bei seinen Angriffen auf iranische Öltanker nach eigenen Angaben eines der Schiffe versenkt.Der Tanker „M/T Riesco“ sei im Golf von Oman zerstört worden und sinke, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Dazu stellte es ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Schiff getroffen wird, Feuer fängt und anschließend mit dem Bug voran sinkt. Das Militär machte zunächst keine Angaben dazu, ob der Tanker Rohöl geladen hatte. Nach Angaben von Centcom wurden bei den Angriffen vom Dienstag insgesamt fünf iranische Öltanker angegriffen und „zerstört“. Die Besatzungsmitglieder seien zuvor aufgefordert worden, die Schiffe zu verlassen, hatte das US-Regionalkommando mitgeteilt. Der Schlag sei erfolgt, nachdem Irans Revolutionsgarden zuvor ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hätten. Das Kriegsschiff habe den Angriffen ausweichen können, hieß es.Jordanien: Fast zwei Dutzend iranische Raketen abgefangenJordanien hat eigenen Angaben zufolge 20 ballistische Raketen aus dem Iran erfolgreich abgefangen. 18 seien zerstört worden, zwei weitere in entlegene Gebiete gestürzt, teilte die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra in der Nacht mit. Es habe keine Verletzten gegeben. Zu den Zielen der Angriffe gab es keine Angaben. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor laut der Nachrichtenagentur Fars von „schweren Raketenangriffen“ auf die US-Militärbasis Al-Asrak gesprochen.Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Eine Bestätigung dafür gab es weder vonseiten des US-Militärs noch von jordanischer Seite. Der Iran sprach von Vergeltung für Angriffe des US-Militärs auf iranische Öltanker. Die US-Streitkräfte erklärten, die Attacken auf die Tanker seien Vergeltung für iranische Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff gewesen.USA zerstören fünf iranische Öltanker – Rubio warnt TeheranDas US-Regionalkommando Centcom meldet die Zerstörung von fünf iranischen Rohöltankern am 8. September. Dies sei die Reaktion auf versuchte Raketenangriffe, teilt das Militär mit. Die iranischen Revolutionsgarden hätten in den vergangenen zwei Tagen zweimal ein US-Kriegsschiff mit ballistischen Raketen ins Visier genommen. Das Schiff wich den Angriffen laut Centcom erfolgreich aus. US-Außenminister Marco Rubio warnt den Iran unterdessen, dass die USA als Vergeltung weiterhin iranische Öltanker attackieren werden. Während eines Besuchs in Kolumbien erklärte Rubio, dass das Land jedes Mal, wenn der Iran versuche, Schiffe der US-Marine zu treffen, Tanker verlieren werde. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! 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