Vielleicht ist der Streit um Urheberrechte zwischen Suno und einigen – wenn auch nicht allen – Musiklabels nun endlich zu Ende. Der Betreiber der KI für Musikgenerierung hat sein neustes Modell Suno v6 veröffentlicht – das auf einer Partnerschaft mit Believe (inklusive TuneCore), der Warner Music Group und BMG beruht. Manche der Musiklabels hatten den KI-Entwickler zuvor verklagt, unter anderem weil er, so die Anklage, die Songs der von den Labels vertretenen Künstler und Künstlerinnen auf unerlaubte Weise für das Training seiner KI-Modelle genutzt hätte. (Az. 1:24-cv-11611)

Diese neuen Partnerschaften, die Suno im Laufe der vergangenen Monate abgeschlossen hat, hätten es laut dem Unternehmen jetzt ermöglicht, das neue Modell Suno v6 mit Songs von „hoher Qualität“ zu „bauen“.

Ein weiteres Element der Partnerschaften ist wohl, dass Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit bekommen sollen, in die Verwendung ihrer Werke und Stimmen durch die Nutzer einzuwilligen und dann auch Geld damit zu verdienen. Das ist laut der Formulierung des Blogposts („Was als nächstes kommt“), aber noch Zukunftsmusik. Ob dieses Opt-in auch Voraussetzung für das Training der KI mit den Songs des jeweiligen Künstlers oder der jeweiligen Künstlerin ist, geht aus den Veröffentlichungen nicht hervor.