Mindestens 24 Kinder kommen bei Grossbrand in Osten von Kongo-Kinshasa ums LebenDas Feuer hat zwei Schulen und Dutzende von Häusern zerstört. Die Ursache ist unklar.10.09.2026, 16.58 Uhr2 LeseminutenDas Feuer hat grosse Teile von Bukavu zerstört.Janvier Barhahiga / AP(Reuters) Bei einem Grossbrand in der von Rebellen kontrollierten Stadt Bukavu im Osten von Kongo-Kinshasa sind mindestens 24 Kinder ums Leben gekommen. Das Feuer zerstörte zwei Schulen sowie rund 300 Holzhäuser, wie ein Vertreter der lokalen Rebellenverwaltung der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag mitteilte.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Unter den Todesopfern seien 19 Mädchen und fünf Knaben, sagte Dunia Masumbuko Bwenge. Er ist Vizegouverneur der Provinz Süd-Kivu im Rahmen der Verwaltung, die von der von Ruanda unterstützten Rebellenbewegung AFC/M23 eingesetzt wurde. Die M23-Rebellen hatten Bukavu Anfang vergangenen Jahres im Zuge einer raschen Offensive im ostkongolesischen Grenzgebiet unter ihre Kontrolle gebracht. Laut Angaben Bwenges wurden zudem 29 Personen verletzt. Die Brandursache sei noch unklar, Ermittlungen seien eingeleitet worden.Am Nachmittag war der Brand zwar unter Kontrolle, über den Trümmerfeldern und verbogenen Wellblechdächern stieg jedoch weiterhin Rauch auf, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtete.Opferzahlen dürften steigen«Wir waren auf der Strasse und die Kinder waren gerade in die Schule gegangen, als das Feuer unweit der Schule ausbrach», schilderte ein Augenzeuge die dramatischen Szenen. «Krankenwagen trafen ein, um die Leichen und die Verletzten abzutransportieren.»Anwohner und medizinisches Personal befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte. Ein Helfer vor Ort berichtete gegenüber Reuters, er habe geholfen, 17 Leichen – darunter neben Kindern auch Männer – in einen Krankenwagen zu laden.Ein örtliches Gesundheitszentrum gab an, zehn Todesopfer aufgenommen zu haben. Ein weiteres Spital teilte mit, dass mehr als 50 Schülerinnen und Schüler eingeliefert wurden, von denen 14 ihren Verletzungen erlagen.Passend zum Artikel
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Das Feuer hat zwei Schulen und Dutzende von Häusern zerstört. Die Ursache ist unklar.










