Hertha BSC hat einen Traumstart hingelegt. Die Fans träumen von einer perfekten Saison und Sky-Kommentator Frank Buschmann prognostizierte den Berlinern bereits den Aufstieg. Grund dafür hat er: Vier Spiele, vier Siege – so lautet die bisherige Ausbeute des Teams von Trainer Stefan Leitl. Mit zwölf Punkten steht Hertha an der Spitze der Tabelle in Liga zwei. Kehrt die Alte Dame jetzt also zurück in die Bundesliga?Nun, ein Blick in die Geschichtsbücher verrät: So toll vier Siege nach vier Spielen auch sein mögen – ein gutes Omen für den Aufstieg sind sie nicht. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zur Saison 1995/96 haben es nur zwei Mannschaften geschafft, einen perfekten Start nach vier Spielen auch am Ende der Spielzeit zu vergolden.

Nur ein Frühstarter wurde Meister

Vor Hertha hatten es zehn Mannschaften geschafft, ihre ersten vier Ligaspiele in der 2. Bundesliga zu gewinnen. Aufgestiegen sind davon nur Eintracht Frankfurt in der Saison 1997/98 und Eintracht Braunschweig 2012/13. Während Frankfurt als einziges der zehn Teams am Ende sogar Meister wurde, reichte für Braunschweig der zweite Platz zum Aufstieg.Besonders knapp scheiterte in der Saison 2013/14 Greuther Fürth. Nach dem perfekten Start reichte es immerhin zum dritten Platz und der Teilnahme an der Relegation zur Bundesliga. Dort scheiterte Fürth aber am Hamburger SV. Ein ähnliches Schicksal ereilte Eintracht Braunschweig in der Saison 2016/17. Die Löwen unterlagen in der Relegation dem VfL Wolfsburg.Immerhin um den Aufstieg mitgespielt haben auch der HSV (2020/21), der VfL Bochum (2015/16) und Hannover 96 (2025/26), als sie nach den ersten vier Spielen je die maximale Punktzahl auf dem Konto hatten. Keines der drei Teams schaffte es aber, nach dem 34. Spieltag unter den ersten Dreien zu stehen. Bochum wurde 5., der HSV landete auf dem 4. Platz, auf dem auch Hannover 96 in der vergangenen Saison zurückblieb.