Bereut hat sie es nach eigener Aussage noch nie, diesen Job angenommen zu haben. „Ich würde es jederzeit wieder machen“, sagt Evelyn Palla, 52, an diesem sonnigen Donnerstagmorgen im 26. Stock der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin. Und es gebe ja auch noch einiges zu tun, fügt sie schnell an. Die gebürtige Südtirolerin hat vor knapp einem Jahr, Anfang Oktober 2025, die Führung der angeschlagenen Deutschen Bahn übernommen. Schon da war klar: Diesen Krisenkonzern wieder fit zu bekommen, ist wohl einer der schwierigsten Jobs in der deutschen Wirtschaft.