Die EU-Mitgliedsstaaten rufen nur wenige Mittel aus dem Programm RePowerEU ab, mit dem sie unabhängig von russischen Energierohstoffen werden sollen.
Hat immer wieder den Ausstieg aus russischer Energie gefordert: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Dwi Anoraganingrum/imago
Die EU droht ihr Ziel zu verfehlen, von fossiler Energie aus Russland unabhängig zu werden. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Rechnungshof in einer neuen Studie. Die EU-Staaten haben demnach viel zu wenig in Alternativen zu Öl und Gas aus Russland investiert.
Um den Ausstieg zu ermöglichen, hatte die EU bereits 2022 – kurz nach Beginn des Ukrainekriegs – das Programm RePowerEU aufgelegt. Ziel war es, die Einfuhr fossiler Brennstoffe aus Russland schrittweise zu beenden. 2025 beschloss die EU zudem ein dauerhaftes Verbot russischer Gasimporte, das schon 2027 in Kraft treten soll.











