PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgWegner warnt vor Berlin-BashingStand: 13:07 UhrLesedauer: 2 MinutenKai Wegner hat im Juli seinen Rücktritt von der CDU-Spitzenkandidatur erklärt. Quelle: Carsten Koall/dpaEs gibt Probleme, Herausforderungen, aber auch Chancen: Berlins Regierender Bürgermeister will die Hauptstadt nicht schlechtreden. Außerdem warnt er vor schwindendem Vertrauen in die Politik.Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat bei der letzten Sitzung im Landesparlament vor der Wahl davor gewarnt, die Stadt schlechtzureden. «Berlin hat Chancen, Berlin hat Probleme, Berlin hat Herausforderungen. Auf die müssen wir gemeinsam eingehen», sagte er. «Aber wir sollten nicht in ein Berlin-Bashing verfallen.»In seiner, wie er selbst sagt, voraussichtlich letzten Rede als Regierender Bürgermeister im Abgeordnetenhaus betonte Wegner: «Das können wir im Wahlkampf machen, aber nicht nach der Wahl.» Weiter forderte er: «Reden wir gut über die Stadt der Freiheit, der Vielfalt, der Internationalität, der Weltoffenheit und des Respekts.»Im Wahlkampf gehe es darum, Unterschiede deutlich zu machen. «Aber lassen Sie uns nach dem 20. September einen gemeinsamen Grundkonsens finden», so der CDU-Politiker. «Es geht um die Freiheit dieser Stadt, es geht um Demokratie und es geht um Vertrauen.»Wegner warnt vor Vertrauensverlust in die ParteienSein Wunsch an das nächste Abgeordnetenhaus sei, genau diese Fragen zu stellen: «Wie schaffen wir wieder Vertrauen in die demokratische Mitte? Wie holen wir Wähler ab aus den radikalen Rändern?» Das gelte für rechts wie links. «Genau das wird die Aufgabe des nächsten Parlaments sein.»Wegner hat im Juli seinen Rücktritt von der CDU-Spitzenkandidatur erklärt. Für die Partei tritt Stefan Evers an, der für die CDU der neue Regierende Bürgermeister werden möchte. Das neue Landesparlament wird am 20. September gewählt.dpa-infocom GmbH