PfadnavigationHomeRegionalesNiedersachsen & BremenVW-UmbauVW-Standorte Emden und Hannover ohne ZukunftsgarantieStand: 12:20 UhrLesedauer: 2 MinutenNiedersachsens MP Lies macht keine Hoffnungen: Die Werke Emden, Hannover und Zwickau haben keine Jobgarantie – 50.000 Stellen weltweit stehen auf dem Spiel. (Symbolbild)Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpaDer Aufsichtsratsbeschluss ist gefasst, doch die eigentlich schweren Entscheidungen kommen erst: Niedersachsens Ministerpräsident sieht Volkswagen am Beginn eines schmerzhaften Umbaus – und macht keine falschen Hoffnungen für die Werke in Emden und Hannover.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNiedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht Volkswagen nach der Einigung auf einen verschärften Sparkurs am Anfang „eines langen, eines harten und an manchen Stellen ehrlicherweise auch schmerzhaften Weges". Das sagte der SPD-Politiker in einer Regierungserklärung im Landtag. Die Einigung sei ein großer Erfolg und habe eine Eskalation abgewendet – doch niemand sollte daraus den Schluss ziehen, dass alle schwierigen Fragen beantwortet seien. „Volkswagen steht vor einer der größten Veränderungen seiner Geschichte", so Lies.Weltweit sollen in den kommenden Jahren rund 50.000 Stellen wegfallen – zusätzlich zu bisherigen Abbauprogrammen im Konzern. Lies betonte dabei, dass der Aufsichtsrat keinen Abbau von 50.000 konkreten Arbeitsplätzen beschlossen habe, und mahnte: Die Antwort auf die Herausforderungen dürfe nicht allein Personalabbau sein. VW müsse schneller, einfacher und effizienter werden, Entscheidungswege und Entwicklungszeiten kürzer.Besonders unter Druck stehen aktuell die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie der Audi-Standort Neckarsulm. „Für Emden, Hannover und Zwickau heißt das ganz konkret: Das Volkswagen-Schild soll an den Werken dranbbleiben", sagte Lies. Gleichzeitig warnte er: Die Tatsache, dass keine Werksschließung beschlossen wurde, sei keine Garantie dafür, dass alles bleibe, wie es ist. Am Freitag hatte Lies bereits erklärt, dass bei einem Stellenabbau etwa die Hälfte davon auf Deutschland entfallen werde. Niedersachsen hält 20 Prozent der VW-Anteile.