Sicherheitsforscher haben im Zuge von Scans weltweit mehr als 36.000 öffentlich erreichbare Plex-Media-Server-Instanzen entdeckt, die Angreifer aufgrund von mehreren Sicherheitslücken attackieren können. Dagegen sind bereits abgesicherte Versionen erschienen. Diese sind aber offensichtlich bislang nicht flächendeckend installiert.

Keine Details zu Schwachstellen

Anfang September verweisen die Plex-Entwickler in einem Beitrag auf Plex Media Server 1.43.3 und Plex Desktop 1.115.0 und sie führen aus, dass Angreifer vorige Ausgaben über mehrere Schwachstellen attackieren können. Sie raten Nutzern zu einem zügigen Update.

Davon sind dem Beitrag zufolge Linux, macOS, Windows und NAS-Geräte betroffen. Die Entwickler erläutern, dass die reparierte Ausgabe von Plex Media Server eventuell bislang nicht für alle Paketmanager verfügbar ist. An dieser Stelle ist eine manuelle Installation nötig.

Unklar ist bis zum heutigen Zeitpunkt, um wie viele Sicherheitslücken es sich handelt, wie gefährlich sie nach CVSS-Einstufung sind und was Angreifer nach erfolgreichen Attacken anstellen können. Die Vergabe von CVE-Nummern steht auch noch aus – Plex hat sie nach eigenen Angaben aber bereits beantragt und will Details nachreichen.