Offensichtlich haben noch nicht alle Admins Cisco Secure Firewall Management Center (FMC) auf den aktuellen Stand gebracht: Der Netzwerkausrüster warnt vor Attacken auf eine kritische Sicherheitslücke. Darüber erlangen Angreifer Rootrechte und richten weitreichenden Schaden an.
Root-Sicherheitslücke
Die „kritische“ Schwachstelle mit maximalem CVSS Score 10 von 10 in FMC ist seit März dieses Jahres bekannt. Seitdem gibt es auch Sicherheitspatches. Nun hat Cisco die Warnmeldung aktualisiert und warnt vor aktiven Angriffen auf die Sicherheitslücke.
FMC ist die zentrale Verwaltungs- und Analyseplattform für Cisco-Firewalls. Nach erfolgreichen Attacken erlangen Angreifer Rootrechte und können Firewalleinstellungen verbiegen. Was Angreifer konkret anstellen, ist bislang unklar. Es ist davon auszugehen, dass Angreifer so unter anderem Firewall-Regeln deaktivieren, Sicherheitsfunktionen schwächen oder sich sogar persistent auf Geräten einnisten.
Dafür müssen sie nicht authentifiziert sein. Es reicht das alleinige Versenden von präparierten HTTP-Anfragen an verwundbare Systeme. Cisco führt aus, die ersten Attacken im August dokumentiert zu haben. Der Netzwerkausrüster gibt derzeit nicht an, in welchem Umfang die Angriffe laufen. Unklar ist auch, wer hinter den Attacken steckt.










