Stand: 10.09.2026 • 10:09 Uhr

In der Unionsfraktion regt sich Widerstand gegen die Steuerpläne der Bundesregierung: Mehrere Mitglieder fordern höhere Entlastungen als bisher vorgesehen. Einem Bericht zufolge wollen einige Abgeordnete dem Vorhaben so nicht zustimmen.

Vor gut einer Woche verabschiedete die Bundesregierung den Entwurf zur Einkommensteuerreform von Finanzminister Lars Klingbeil. Profitieren sollen den Plänen zufolge vor allem Familien mit Kindern und Haushalte mit kleinen bis mittleren Einkommen. In der Unionsfraktion wächst aber jetzt Kritik an den Plänen des SPD-geführten Finanzministeriums: Es wird eine höhere Entlastung gefordert.

Einige Mitglieder lehnen es ab, die sogenannte Kalte Progression im kommenden Jahr nur teilweise abzubauen. Sie fordern einen vollständigen Ausgleich - also dafür zu sorgen, dass Lohnerhöhungen nicht durch Inflation und Steuerprogression aufgezehrt werden. "Mindestens sollte die Kalte Progression 2027 ausgeglichen werden, so wie das jeder anderen Bundesregierung der letzten Jahre auch gelungen ist", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, der Rheinischen Post.

Kalte Progression