Der spanische Geheimdienst CNI hat die Behörden in Ceuta einen Tag vor der Massenankunft von Migranten Ende Juli vor einem möglichen »Überfall über Land und Meer« auf die Nordafrika-Exklave gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die von der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid nun freigegeben wurden.

Demnach informierte der CNI am 29. Juli sowohl die Regierungsvertretung in Ceuta als auch die Polizeieinheit Guardia Civil über Aufrufe in sozialen Netzwerken, am folgenden Tag die Grenze zu überqueren. Laut diesen Warnungen hatten zwei entsprechende Facebook-Gruppen zusammen rund 180.000 Follower.In einer weiteren Mitteilung des CNI war von geplanten Versuchen die Rede, schwimmend und über den Grenzzaun nach Ceuta zu gelangen. Der CNI informierte nach den jetzt freigegebenen Unterlagen auch die marokkanischen Behörden.

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