Verleihung ohne Gala : Frankfurter „Tatort“-Duo erhält Hessischen Filmpreis09.09.2026, 18:25Lesezeit: 2 Min.Im Oktober wird der Hessische Film- und Kinopreis verliehen – diesmal ohne die festliche Gala in der Alten Oper. Das sind die Preisträger und Nominierten.Einen Monat vor der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises sind die Nominierten sowie erste Gewinner bekanntgegeben worden. So geht der mit 5000 Euro dotierte Newcomerpreis an den Regisseur und Drehbuchautor Joscha Bongard („Babystar“) aus Kassel, wie Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD) verkündete. Zudem erhalten Melika Foroutan und Edin Hasanovic für ihre Rollen als Ermittler-Duo des Frankfurter „Tatort“ den „Schauspielpreis des Hessischen Rundfunks“.Die Preisverleihung findet am 9. Oktober im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt statt. Anders als in den Vorjahren gibt es keine festliche Gala in der Alten Oper. Laut dem Ministerium kostete diese zuletzt 500.000 Euro. „Wir müssen als Land Hessen überall sparen“, sagte Minister Gremmels. Man werde sich zwar räumlich verkleinern, aber nicht inhaltlich.In der Kategorie Spielfilm schickt die Jury diese drei Produktionen ins Rennen: „A Sad And Beautiful World“ von Cyril Aris, „I'll be gone in June“ von Katharina Rivilis sowie „Vaterland“ von Paweł PawlikowskiErmitteln im Frankfurter „Tatort“: Melika Foroutan und Edin HasanovicdpaHoffnung auf den Dokumentarfilm-Preis können sich diese drei Bewerber machen: „10s Across the Borders (The Beauty of Ballroom)“ von Sze-Wei Chan, „Haus 4“ von Philipp Schaeffer sowie „Sieben Kreise der Hölle“ von Andrzej KlamtBuchmesse vergibt Preis an Volker SchlöndorffDie Frankfurter Buchmesse, in deren Woche das Datum der Verleihung fällt, vergibt einen undotierten Preis für die beste Buch-Adaption. Er geht an den Film „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ von Regisseur und Drehbuchautor Volker Schlöndorff. Der Film basiert auf Jenny Erpenbecks gleichnamigem Roman aus dem Jahr 2007.Der Film- und Kinopreis wird seit 1990 in zahlreichen Kategorien vom Land Hessen als Förderpreise und Auszeichnungen für Filmemacher sowie Kinobetreiber verliehen.Der Kinopreis ist wie auch im Vorjahr mit insgesamt 215.000 Euro dotiert. Er geht an 21 gewerbliche Kinos und zehn nicht-gewerbliche Kinos. Die mit jeweils 20.000 Euro dotierten Hauptpreise gehen an das „Kino Traumstern“ in Lich und das „Mal Seh’n Kino“ in Frankfurt.Der „QMS Respect Award“ für queere Sichtbarkeit in der Filmbranche geht den Angaben zufolge an Karin Hanczewski und Godehard Giese.